Ein ehrlicher Blick auf das Älterwerden
Das Buch überrascht mit einer gelungenen Mischung aus Humor, Charme und tiefgründigen Themen, die von Sehnsüchten und existenziellen Fragen geprägt sind.
Das Cover ist recht abstrakt gehalten, erweist sich jedoch als echter Blickfang und weckt unmittelbar die Neugier auf den Inhalt der Geschichte.
Henris Leben ist aus den Fugen geraten. Nicht nur in der Liebe will es derzeit nicht recht funktionieren, auch gesundheitlich wird er zunehmend mit seiner eigenen Vergänglichkeit konfrontiert. Er befindet sich mitten in den Wechseljahren – eine Phase, die er gemeinsam mit seinem besten Freund Felix zu bewältigen versucht. Hinzu kommt Emily, eine faszinierende Frau, die möglicherweise eine neue Perspektive in sein Leben bringen könnte.
Ein besonderer Reiz des Romans liegt in seinem trockenen, stellenweise zynischen Humor. Dem Autor gelingt es, ernste und bewegende Themen mit einer ordentlichen Portion Witz zu verbinden und ihnen dadurch die Schwere zu nehmen, ohne sie zu verharmlosen. Gleichzeitig gewährt das Buch tiefe Einblicke in Henris Innenleben. Ängste, Unsicherheiten und Sorgen werden offen und nachvollziehbar dargestellt, sodass sie beim Lesenden spürbar ankommen.
Besonders eindrucksvoll ist die Darstellung der Beziehung zwischen Henri und seinem besten Freund Felix. Ihre innige, vertrauensvolle Verbindung verdeutlicht, wie bedeutsam Freundschaften gerade in herausfordernden Lebensphasen sein können. Die gegenseitige Unterstützung und emotionale Nähe der beiden wirkt authentisch und berührend.
Aus weiblicher Perspektive ist es besonders spannend zu lesen, mit welchen Sorgen, Gedanken und Gefühlen Männer in einem bestimmten Lebensabschnitt konfrontiert sind. Themen, die Frauen häufig weniger bewusst sind. Dies liegt nicht zuletzt an unterschiedlichen Sozialisationen sowie daran, dass viele dieser Aspekte nach wie vor als Tabuthemen gelten.
Henri wird als nachdenklicher, sensibler, reflektierter und verletzlicher Mann gezeichnet, der sein bisheriges Leben hinterfragt und sich zugleich vor dem sorgt, was noch vor ihm liegt. Einen zentralen Stellenwert nimmt dabei der Verlust körperlicher Funktionsfähigkeit ein. Ein Thema, über das kaum jemand gerne spricht oder liest, das hier jedoch offen und respektvoll behandelt wird.
Auch die romantische Ebene kommt nicht zu kurz. Henri hat sich in die attraktive Emily verliebt, die als Coach arbeitet, und versucht auf eher unkonventionelle Weise, ihre Aufmerksamkeit für sich zu gewinnen. Diese Annäherung fügt sich stimmig in die Geschichte ein und lockert sie zusätzlich auf.
Gerade deshalb ist der Roman für alle Geschlechter gleichermaßen lesenswert. Männer können sich in den beschriebenen Veränderungen, Gedanken und Emotionen wiederfinden und erkennen, dass sie mit ihren Empfindungen nicht allein sind. Frauen hingegen erhalten einen sensiblen Einblick in eine ihnen möglicherweise weniger vertraute Lebensrealität, der Verständnis fördern und den Blick für mehr Achtsamkeit schärfen kann.
Das Cover ist recht abstrakt gehalten, erweist sich jedoch als echter Blickfang und weckt unmittelbar die Neugier auf den Inhalt der Geschichte.
Henris Leben ist aus den Fugen geraten. Nicht nur in der Liebe will es derzeit nicht recht funktionieren, auch gesundheitlich wird er zunehmend mit seiner eigenen Vergänglichkeit konfrontiert. Er befindet sich mitten in den Wechseljahren – eine Phase, die er gemeinsam mit seinem besten Freund Felix zu bewältigen versucht. Hinzu kommt Emily, eine faszinierende Frau, die möglicherweise eine neue Perspektive in sein Leben bringen könnte.
Ein besonderer Reiz des Romans liegt in seinem trockenen, stellenweise zynischen Humor. Dem Autor gelingt es, ernste und bewegende Themen mit einer ordentlichen Portion Witz zu verbinden und ihnen dadurch die Schwere zu nehmen, ohne sie zu verharmlosen. Gleichzeitig gewährt das Buch tiefe Einblicke in Henris Innenleben. Ängste, Unsicherheiten und Sorgen werden offen und nachvollziehbar dargestellt, sodass sie beim Lesenden spürbar ankommen.
Besonders eindrucksvoll ist die Darstellung der Beziehung zwischen Henri und seinem besten Freund Felix. Ihre innige, vertrauensvolle Verbindung verdeutlicht, wie bedeutsam Freundschaften gerade in herausfordernden Lebensphasen sein können. Die gegenseitige Unterstützung und emotionale Nähe der beiden wirkt authentisch und berührend.
Aus weiblicher Perspektive ist es besonders spannend zu lesen, mit welchen Sorgen, Gedanken und Gefühlen Männer in einem bestimmten Lebensabschnitt konfrontiert sind. Themen, die Frauen häufig weniger bewusst sind. Dies liegt nicht zuletzt an unterschiedlichen Sozialisationen sowie daran, dass viele dieser Aspekte nach wie vor als Tabuthemen gelten.
Henri wird als nachdenklicher, sensibler, reflektierter und verletzlicher Mann gezeichnet, der sein bisheriges Leben hinterfragt und sich zugleich vor dem sorgt, was noch vor ihm liegt. Einen zentralen Stellenwert nimmt dabei der Verlust körperlicher Funktionsfähigkeit ein. Ein Thema, über das kaum jemand gerne spricht oder liest, das hier jedoch offen und respektvoll behandelt wird.
Auch die romantische Ebene kommt nicht zu kurz. Henri hat sich in die attraktive Emily verliebt, die als Coach arbeitet, und versucht auf eher unkonventionelle Weise, ihre Aufmerksamkeit für sich zu gewinnen. Diese Annäherung fügt sich stimmig in die Geschichte ein und lockert sie zusätzlich auf.
Gerade deshalb ist der Roman für alle Geschlechter gleichermaßen lesenswert. Männer können sich in den beschriebenen Veränderungen, Gedanken und Emotionen wiederfinden und erkennen, dass sie mit ihren Empfindungen nicht allein sind. Frauen hingegen erhalten einen sensiblen Einblick in eine ihnen möglicherweise weniger vertraute Lebensrealität, der Verständnis fördern und den Blick für mehr Achtsamkeit schärfen kann.