Eine Woche namens Leben
In diesem Roman begleiten wir Henri, der sich mit viel Humor seinen Wechseljahren nähert. Die Grundidee, das eigene Leben als Woche zu sehen, hat mir richtig gut gefallen. Man fängt automatisch an, sich selbst zu fragen, wo man gerade steht und ob man mit dem eigenen Weg eigentlich zufrieden ist. Das fand ich spannend und auch überraschend nachdenklich.
Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto schwerer fiel es mir, mit Henri zu sympathisieren. Obwohl klar wird, dass er mit seinem Leben und seinen Entscheidungen hadert, bleibt echte Einsicht oder Entwicklung für mich irgendwie aus. Dadurch wirkte er stellenweise eher anstrengend. Auch einige Darstellungen und Figuren empfand ich als klischeehaft und wenig realistisch.
Trotzdem habe ich das Buch insgesamt gern gelesen. Es ist unterhaltsam und regt dazu an, über das eigene Leben nachzudenken. Für mich verliert der Roman jedoch durch stereotype Elemente etwas an Stärke.
Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto schwerer fiel es mir, mit Henri zu sympathisieren. Obwohl klar wird, dass er mit seinem Leben und seinen Entscheidungen hadert, bleibt echte Einsicht oder Entwicklung für mich irgendwie aus. Dadurch wirkte er stellenweise eher anstrengend. Auch einige Darstellungen und Figuren empfand ich als klischeehaft und wenig realistisch.
Trotzdem habe ich das Buch insgesamt gern gelesen. Es ist unterhaltsam und regt dazu an, über das eigene Leben nachzudenken. Für mich verliert der Roman jedoch durch stereotype Elemente etwas an Stärke.