Ist denn heute schon Freitag?

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Ich bin zwar kein Mann, dennoch haben mich der Titel und der Klappentext angesprochen. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Der Roman von Hans-Gerd Raeth ist unglaublich leicht, unterhält wunderbar und greift dabei dennoch wichtige Alltagsthemen auf. So geht es um das Älterwerden, um Wechseljahre, Untreue, Trennungen. Es geht aber auch um die Liebe, um Vertrauen und um Freundschaft. Natürlich kommen auch Beruf, Karriere, Work-Life-Balance, Gesundheit und Krankheit vor.

Und das alles wunderbar locker und mit einem Humor, der genau der meine ist. Mein Mann ist des Öfteren zusammengezuckt, wenn ich ohne Vorwarnung laut losgelacht oder geprustet habe. Es ist aber alles auch so schön erzählt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Auch was es mit dem Freitag auf sich hat, ist eine interessante Frage. Lest darüber gern im Buch.

Mir haben auch die Vergleiche, die der „Freitagsmann“ Henri, die Hauptperson in der Geschichte, in Richtung der achtziger Jahre anstellt, sehr gefallen. Was hat sich nicht alles verändert in dieser Zeit.

Das Buch unterhält nicht nur hervorragend, es lädt auch zum Nachdenken und Reflektieren ein.