Männliche Wechseljahre
Mit "Wir Freitagsmänner" hat Hans-Gerd Raith einen Roman geschrieben, der unglaublich viel Wärme, Humor und Herz besitzt. Besonders als Hörbuch, gesprochen von Christoph Maria Herbst, war das für mich ein echtes Highlight. Dieser liest die Geschichte einfühlsam, aber gleichzeitig mit einem leicht neckenden, sarkastischen Unterton, der perfekt zu Hauptfigur Henri und seinen manchmal herrlich schusseligen Aktionen passt.
Henri ist geschieden, lebt allein und kämpft sichtbar mit dem Älterwerden – spätestens als sein Hausarzt andeutet, dass seine Beschwerden praktisch männliche Wechseljahre seien. Henri fühlt sich vom Leben veräppelt, lässt aber keinen Versuch aus, sein Leben neu aufzustellen. Anfangs hatte ich Sorge, dass hier die Geschichte eines toxischen alten weißen Mannes erzählt wird. Doch Henri ist das komplette Gegenteil. Er ist ein liebenswerter, unsicherer Mann, der sich irgendwie durchs Leben laviert und eigentlich nur noch einmal die große Liebe finden möchte.
Besonders unterhaltsam wurde es als er ein Coaching bei seiner absoluten Traumfrau begann. Dass er in diesem Zusammenhang anfing zu lügen und sich ständig in absurde Situationen hineinzumanövrieren, sorgte für herrliche Situationskomik. Dabei schaffte das Buch es gleichzeitig tiefgründig zu sein, aber auch leichtfüßig-humorvoll zu erzählen.
Auch die Nebenfiguren haben mir unglaublich viel Spaß gemacht. Henris bester Freund sorgte immer wieder für humorvolle Momente, während Figuren wie seine Exfrau oder die ehemalige Affäre Reibung und emotionale Tiefe hineinbrachten. Dadurch wirkte die Geschichte nie oberflächlich, sondern angenehm menschlich.
Ich musste beim Hören oft schmunzeln, manchmal sogar laut lachen – und an anderen Stellen war ich wirklich ergriffen. Die Mischung aus Humor, Melancholie und Hoffnung hat das Buch für mich so besonders gemacht. Kurz gesagt: ein warmherziger, kurzweiliger und sehr kluger Roman über Neuanfänge, das Älterwerden und die manchmal herrlich komplizierte Suche nach Liebe.
Henri ist geschieden, lebt allein und kämpft sichtbar mit dem Älterwerden – spätestens als sein Hausarzt andeutet, dass seine Beschwerden praktisch männliche Wechseljahre seien. Henri fühlt sich vom Leben veräppelt, lässt aber keinen Versuch aus, sein Leben neu aufzustellen. Anfangs hatte ich Sorge, dass hier die Geschichte eines toxischen alten weißen Mannes erzählt wird. Doch Henri ist das komplette Gegenteil. Er ist ein liebenswerter, unsicherer Mann, der sich irgendwie durchs Leben laviert und eigentlich nur noch einmal die große Liebe finden möchte.
Besonders unterhaltsam wurde es als er ein Coaching bei seiner absoluten Traumfrau begann. Dass er in diesem Zusammenhang anfing zu lügen und sich ständig in absurde Situationen hineinzumanövrieren, sorgte für herrliche Situationskomik. Dabei schaffte das Buch es gleichzeitig tiefgründig zu sein, aber auch leichtfüßig-humorvoll zu erzählen.
Auch die Nebenfiguren haben mir unglaublich viel Spaß gemacht. Henris bester Freund sorgte immer wieder für humorvolle Momente, während Figuren wie seine Exfrau oder die ehemalige Affäre Reibung und emotionale Tiefe hineinbrachten. Dadurch wirkte die Geschichte nie oberflächlich, sondern angenehm menschlich.
Ich musste beim Hören oft schmunzeln, manchmal sogar laut lachen – und an anderen Stellen war ich wirklich ergriffen. Die Mischung aus Humor, Melancholie und Hoffnung hat das Buch für mich so besonders gemacht. Kurz gesagt: ein warmherziger, kurzweiliger und sehr kluger Roman über Neuanfänge, das Älterwerden und die manchmal herrlich komplizierte Suche nach Liebe.