Männliche Wechseljahre
Gestaltung:
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Der Mann mit Anzug und einem Dachskopf weckt besonders wegen des tierischen Kopfes die Neugier eines jeden Betrachters. Ich habe mich lange gefragt, warum dieses Tier gewählt wurde. Ich könnte mir vorstellen, dass der Dachs als Symbol für Cleverness und Weisheit steht. Passend für den "alternden" Protagonisten. Zudem wird damit auch gleichzeitig der Humor des Romanes widergespiegelt. Ein gelungenes Titelbild!
Inhalt:
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»Wie alt fühlen Sie sich denn momentan?«, fragt sie.
»Meinen Sie, auf einer Skala von eins bis zehn?«
»Nein. Tun wir mal so, als würde sich Ihr ganzes Leben in einer Woche abspielen. Alles beginnt am Montagmorgen mit ihrer Geburt, aber schon am Sonntagabend schlägt Ihre letzte Stunde. Stellen Sie sich das Wochenende meinetwegen als Ihren Ruhestand vor. Gehören Sie zu den Menschen, die am Samstag noch arbeiten wollen, oder haben Sie es sich so eingerichtet, dass Sie am Freitag früh das Büro verlassen können? Und freuen Sie sich aufs Wochenende oder fürchten Sie sich davor? Und wo in Ihrem Leben stehen Sie eigentlich gerade? Also, welchen Wochentag haben wir heute?«
[...]
»Freitag«, sage ich. »Ich glaube, in meinem Leben ist gerade Freitag. Freitagnachmittag.«»Sie haben also bald Wochenende«, stellt sie fest. »Freuen Sie sich darauf?«»Keine Ahnung. Ich weiß noch nicht, was ich vorhabe.« (S. 98)
Henri ist Anfang fünfzig, geschieden und mitten in einer Midlife-Crisis. Seine Ex-Frau will ein neues Leben mit dem neuen Partner in Bali, sein Bart zeigt erste Löcher und sein Arzt verordnet ihm eine gesündere Lebensweise, denn er ist in seinen männlichen Wechseljahren angekommen. Dazu kommt sein Freund Felix, der selbst in den Wechseljahren steckt und ihn ständig trackt. Und dann ist da Emily, seine neue Traumfrau, die er auf sich aufmerksam machen will. Und auch im Job will er noch nicht aufs Abstellgleis abgeschoben werden.
Doch Henri stellt sich seinen inneren Problemen und Ängsten und kommt mithilfe von viel Humor und Selbsterkenntnis Schritt für Schritt seinem neuen Lebensglück näher.
Mein Eindruck:
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Obwohl Herr Raeth ein viel gelesener Autor ist, ist dies das erste Buch, das ich von ihm lese. Ich war anfangs skeptisch, ob ich eine Geschichte über männliche Wechseljahre als Frau lesenswert finde. Doch kaum hatte ich mit den ersten Sätzen begonnen, befand ich mich in einem Sog und las das Buch in fast einem Rutsch.
Herr Raeth beweist in diesem Roman nicht nur seine gezielte Beobachtungsgabe im Hinblick auf menschliche und männliche Schwächen, sondern vermag diese auch sehr detailliert und humorvoll zu beschreiben und auf die Spitze zu treiben. Ich wusste zuvor nicht, dass es ein Pendant zu den weiblichen Wechseljahren gibt, wurde durch diese Geschichte aber eines besseren belehrt.
Die Story ist durch viele situationskomische Dialoge und Szenen amüsant, hat viele überraschende Wendungen und ist spannend bis zum Schluss. Ich hatte beim Lesen ein Dauergrinsen im Gesicht und Henri ist mir als Figur sehr ans Herz gewachsen. Ich hatte Kopfkino pur und könnte mir den Roman gut als Verfilmung vorstellen. Optimalerweise mit Christoph Maria Herbst in der Hauptrolle, der das Werk auch bewirbt. Die Rolle würde zu ihm passen.
Fazit:
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Humorvolle und fesselnde Geschichte über die männliche Lebensmitte und wie man(n) das Beste draus macht!
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Der Mann mit Anzug und einem Dachskopf weckt besonders wegen des tierischen Kopfes die Neugier eines jeden Betrachters. Ich habe mich lange gefragt, warum dieses Tier gewählt wurde. Ich könnte mir vorstellen, dass der Dachs als Symbol für Cleverness und Weisheit steht. Passend für den "alternden" Protagonisten. Zudem wird damit auch gleichzeitig der Humor des Romanes widergespiegelt. Ein gelungenes Titelbild!
Inhalt:
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»Wie alt fühlen Sie sich denn momentan?«, fragt sie.
»Meinen Sie, auf einer Skala von eins bis zehn?«
»Nein. Tun wir mal so, als würde sich Ihr ganzes Leben in einer Woche abspielen. Alles beginnt am Montagmorgen mit ihrer Geburt, aber schon am Sonntagabend schlägt Ihre letzte Stunde. Stellen Sie sich das Wochenende meinetwegen als Ihren Ruhestand vor. Gehören Sie zu den Menschen, die am Samstag noch arbeiten wollen, oder haben Sie es sich so eingerichtet, dass Sie am Freitag früh das Büro verlassen können? Und freuen Sie sich aufs Wochenende oder fürchten Sie sich davor? Und wo in Ihrem Leben stehen Sie eigentlich gerade? Also, welchen Wochentag haben wir heute?«
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»Freitag«, sage ich. »Ich glaube, in meinem Leben ist gerade Freitag. Freitagnachmittag.«»Sie haben also bald Wochenende«, stellt sie fest. »Freuen Sie sich darauf?«»Keine Ahnung. Ich weiß noch nicht, was ich vorhabe.« (S. 98)
Henri ist Anfang fünfzig, geschieden und mitten in einer Midlife-Crisis. Seine Ex-Frau will ein neues Leben mit dem neuen Partner in Bali, sein Bart zeigt erste Löcher und sein Arzt verordnet ihm eine gesündere Lebensweise, denn er ist in seinen männlichen Wechseljahren angekommen. Dazu kommt sein Freund Felix, der selbst in den Wechseljahren steckt und ihn ständig trackt. Und dann ist da Emily, seine neue Traumfrau, die er auf sich aufmerksam machen will. Und auch im Job will er noch nicht aufs Abstellgleis abgeschoben werden.
Doch Henri stellt sich seinen inneren Problemen und Ängsten und kommt mithilfe von viel Humor und Selbsterkenntnis Schritt für Schritt seinem neuen Lebensglück näher.
Mein Eindruck:
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Obwohl Herr Raeth ein viel gelesener Autor ist, ist dies das erste Buch, das ich von ihm lese. Ich war anfangs skeptisch, ob ich eine Geschichte über männliche Wechseljahre als Frau lesenswert finde. Doch kaum hatte ich mit den ersten Sätzen begonnen, befand ich mich in einem Sog und las das Buch in fast einem Rutsch.
Herr Raeth beweist in diesem Roman nicht nur seine gezielte Beobachtungsgabe im Hinblick auf menschliche und männliche Schwächen, sondern vermag diese auch sehr detailliert und humorvoll zu beschreiben und auf die Spitze zu treiben. Ich wusste zuvor nicht, dass es ein Pendant zu den weiblichen Wechseljahren gibt, wurde durch diese Geschichte aber eines besseren belehrt.
Die Story ist durch viele situationskomische Dialoge und Szenen amüsant, hat viele überraschende Wendungen und ist spannend bis zum Schluss. Ich hatte beim Lesen ein Dauergrinsen im Gesicht und Henri ist mir als Figur sehr ans Herz gewachsen. Ich hatte Kopfkino pur und könnte mir den Roman gut als Verfilmung vorstellen. Optimalerweise mit Christoph Maria Herbst in der Hauptrolle, der das Werk auch bewirbt. Die Rolle würde zu ihm passen.
Fazit:
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Humorvolle und fesselnde Geschichte über die männliche Lebensmitte und wie man(n) das Beste draus macht!