Warmherziger Roman über Männerfreundschaft
Wir Freitagsmänner – Wer wird denn gleich alt werden? ist eine Geschichte über Freundschaft, über das Älterwerden und über diese leise Angst davor, irgendwann nicht mehr gebraucht zu werden. Und genau das macht das Buch stärker, als der humorvolle Titel zunächst vermuten lässt.
Im Zentrum stehen Männer, die sich regelmäßig treffen, mit Ritualen, Sticheleien, Erinnerungen und einer ordentlichen Portion Stolz. Ich mochte sehr, wie authentisch ihre Dynamik gezeichnet ist. Da ist kein künstliches Drama, sondern dieses typische „Wir reden nicht über Gefühle, aber wir fühlen trotzdem alles“. Zwischen den lockeren Dialogen blitzen immer wieder Melancholie, Verlust und Vergänglichkeit auf.
Besonders gelungen finde ich, dass das Älterwerden hier weder verklärt noch tragisch überzeichnet wird. Es ist einfach da. Mit seinen körperlichen Einschränkungen, mit verpassten Chancen, aber auch mit einer gewissen Gelassenheit. Die Figuren wirken glaubwürdig – manchmal stur, manchmal rührend, oft witzig.
Emotional hätte ich mir stellenweise noch etwas mehr Tiefe gewünscht, ein paar Momente, die richtig weh tun oder unter die Haut gehen. Dennoch trägt die Geschichte durch ihre Ehrlichkeit und ihren feinen Humor.
Für mich ist Wir Freitagsmänner ein warmherziger Roman über Männerfreundschaft jenseits großer Worte. Leise, nachdenklich und sympathisch.
Ein Buch für alle, die wissen, dass Altern nichts mit Aufgeben zu tun hat – sondern mit Zusammenhalten.
Im Zentrum stehen Männer, die sich regelmäßig treffen, mit Ritualen, Sticheleien, Erinnerungen und einer ordentlichen Portion Stolz. Ich mochte sehr, wie authentisch ihre Dynamik gezeichnet ist. Da ist kein künstliches Drama, sondern dieses typische „Wir reden nicht über Gefühle, aber wir fühlen trotzdem alles“. Zwischen den lockeren Dialogen blitzen immer wieder Melancholie, Verlust und Vergänglichkeit auf.
Besonders gelungen finde ich, dass das Älterwerden hier weder verklärt noch tragisch überzeichnet wird. Es ist einfach da. Mit seinen körperlichen Einschränkungen, mit verpassten Chancen, aber auch mit einer gewissen Gelassenheit. Die Figuren wirken glaubwürdig – manchmal stur, manchmal rührend, oft witzig.
Emotional hätte ich mir stellenweise noch etwas mehr Tiefe gewünscht, ein paar Momente, die richtig weh tun oder unter die Haut gehen. Dennoch trägt die Geschichte durch ihre Ehrlichkeit und ihren feinen Humor.
Für mich ist Wir Freitagsmänner ein warmherziger Roman über Männerfreundschaft jenseits großer Worte. Leise, nachdenklich und sympathisch.
Ein Buch für alle, die wissen, dass Altern nichts mit Aufgeben zu tun hat – sondern mit Zusammenhalten.