Endlich mal ein Mordfall

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buecherfan.wit Avatar

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Der Londoner Ex-Cop Steve Wheeler hat zusammen mit seiner Schwiegertochter Amy, einer ehemaligen Personenschützerin, und der bekannten Krimiautorin Rosie d´Antonio die Detektei “Wir finden Mörder“ gegründet. Leider bleiben die Aufträge aus, bis Rosie in einem Fernsehinterview ihre Detektei erwähnt. Daraufhin kommt eine Anfrage von dem Halbkriminellen Vern Blackmore, der die Leiche eines seiner Leibwächter auf den Stufen seiner Villa in der Toskana gefunden hat. In seiner Tasche hatte der Tote einen Zettel mit dem Namen Jakob Eriksson. Dieses Detail kann Blackmore nur als Warnung, sogar als Todesdrohung verstehen. Eigentlich hat er sich vor Jahren mit seinen Rivalen auf eine Art Nichtangriffspakt geeinigt. Jeder von ihnen sollte unbehelligt seine illegalen Geschäfte mit Drogen und nachgemachten, wirkungslosen Pharmapräparaten machen dürfen, ohne die anderen fürchten zu müssen. Dabei ist Blackmore mit seinen Präparaten scheinbar noch der Harmloseste. Und nun wird einer nach dem anderen ermordet, und nur Vern Blackmore ist am Ende noch übrig.
Die Ermittlungen in Europa und den USA gestalten sich schwierig, und es gibt immer mehr Tote. Der mysteriöse Jakob Eriksson ist nicht zu finden. Die Geschichte hat unendlich viele Wendungen, und es gibt immer neue Verdächtige. Aufgelockert wird die Suche durch humorvolle Szenen und Episoden aus Rosies Liebesleben. Mir gefällt das originelle Ermittlertrio. Der Krimi liest sich nicht schlecht, ist aber nicht besonders spannend. Die Auflösung kann man nicht erraten. Wirklich schlüssig ist sie für mich nicht. Das Ganze wirkt einfach zu konstruiert und ziemlich wirr. Richard Osmans “Der Donnerstagsmordclub“ hat mir da wesentlich mehr zugesagt.