es wird wieder international mit Richard Osman
Alles beginnt mit dem Mord an einem Bodyguard – hier der Bodyguard von Vern Blackwood auf den Stufen seiner toskanischen Villa. Hat dies mit seinem Geschäft mit in Wirklichkeit unwirksamen Vitaminen und Supplements zu tun? Denn immerhin findet sich in der Tasche des Bodyguards ein Zettel mit dem Namen seines größten Rivalen. Eigentlich gibt es eine Abmachung, dass sie einander in Ruhe lassen. Könnte man dies jetzt nicht als Drohung verstehen? Er engagiert die Detektei „Wir finden Mörder“ rund um den Ex-Cop Steeve Wheeler, der Personenschützerin Amy und der Thrillerautorin Rosie D’Antonio.
Wie schon im Vorgängerband „Wir finden Mörder“ ist auch dieser Band eher international ausgerichtet – Palm Springs, Barcelona und eben die Toskana. Man jagt durch die Weltgeschichte, ein großer Unterschied zur Donnerstagsmordclub- Reihe. Und keine Sorge, er lässt sich auch gut ohne Kenntnis des Vorgängerbandes lesen.
Ein großes Highlight der Reihe sind wie ich finde die außergewöhnlichen Charaktere. Alle sind etwas skurril, ja fast schon überzeichnet. Sie unterhalten aber gerade deswegen umso mehr, wenn sie aufeinandertreffen. Steeve ist der ruhige und ausgleichende Part. Amy, Steeve Wheelers Schweigertochter, ist die Personenschützerin und ein Adrenalinjunkie und mitten im Geschehen. In diesem Band erfährt man etwas mehr über ihre Vergangenheit, die sie in nicht so freundlichen Pflegefamilien verbracht hat. Rosie lebt ihr Promileben und die Überholspur mit ihren Alkohol- und Liebesgeschichten, die immer wieder unterhalten. Doch auch der Kriminelle Vern Blackwood, der gar kein so böser Krimineller ist, wie er selbst mein, ist unterhaltsam getroffen.
Auch in diesem Buch findet man Richard Osmans typischen Schreibstil wieder. Ein flüssiger, leichtfüßiger Schreibstil mit viel trockenem, britischem Humor. Man findet viele spritzige und humorvolle Dialoge. Die Charaktere bekommen Tiefgang und Charme, auch wenn sie etwas überzeichnet sind.
Für einen Krimi dürfen natürlich nicht die Wendungen und unerwarteten Ereignisse fehlen. Viele frische Spuren werden präsentiert, so dass eine gewisse Spannung konstant aufrecht bleibt. Manchmal nur nehmen Nebenstränge etwas mehr Raum ein, als dem Tempo gut tut.
Wieder ein gelungener Krimi von Richard Osman, der im Gegensatz zur Donnerstagsmordsclub-Reihe internationaler und etwas skurriler ist. Ich hoffe auf weitere in diesem Setting.
Wie schon im Vorgängerband „Wir finden Mörder“ ist auch dieser Band eher international ausgerichtet – Palm Springs, Barcelona und eben die Toskana. Man jagt durch die Weltgeschichte, ein großer Unterschied zur Donnerstagsmordclub- Reihe. Und keine Sorge, er lässt sich auch gut ohne Kenntnis des Vorgängerbandes lesen.
Ein großes Highlight der Reihe sind wie ich finde die außergewöhnlichen Charaktere. Alle sind etwas skurril, ja fast schon überzeichnet. Sie unterhalten aber gerade deswegen umso mehr, wenn sie aufeinandertreffen. Steeve ist der ruhige und ausgleichende Part. Amy, Steeve Wheelers Schweigertochter, ist die Personenschützerin und ein Adrenalinjunkie und mitten im Geschehen. In diesem Band erfährt man etwas mehr über ihre Vergangenheit, die sie in nicht so freundlichen Pflegefamilien verbracht hat. Rosie lebt ihr Promileben und die Überholspur mit ihren Alkohol- und Liebesgeschichten, die immer wieder unterhalten. Doch auch der Kriminelle Vern Blackwood, der gar kein so böser Krimineller ist, wie er selbst mein, ist unterhaltsam getroffen.
Auch in diesem Buch findet man Richard Osmans typischen Schreibstil wieder. Ein flüssiger, leichtfüßiger Schreibstil mit viel trockenem, britischem Humor. Man findet viele spritzige und humorvolle Dialoge. Die Charaktere bekommen Tiefgang und Charme, auch wenn sie etwas überzeichnet sind.
Für einen Krimi dürfen natürlich nicht die Wendungen und unerwarteten Ereignisse fehlen. Viele frische Spuren werden präsentiert, so dass eine gewisse Spannung konstant aufrecht bleibt. Manchmal nur nehmen Nebenstränge etwas mehr Raum ein, als dem Tempo gut tut.
Wieder ein gelungener Krimi von Richard Osman, der im Gegensatz zur Donnerstagsmordsclub-Reihe internationaler und etwas skurriler ist. Ich hoffe auf weitere in diesem Setting.