Freund oder Feind?

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anneteekanne Avatar

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Rosie D'Antonio hat wieder einen Krimi geschrieben. Auf der Promotour für das Buch macht sie auch Werbung für ihre Agentur „Wir finden Mörder“. Dies sieht Vern Blackwood, ein kleinkrimineller Vitamin-Dealer. Dieser hat nämlich gerade einen seiner drei Leibwächter verloren, mit einem Loch im Kopf. Aber das gefundene Bekennerschreiben verwirrt ihn, denn dort steht, dass es ein guter Freund war. Also fliegen Rosie, Amy und Steve nach Italien, um sich ein eigenes Bild von der Lage zu machen. Und auf der Suche nach dem Glatzenkönig geht es zu Steves Bedauern mal wieder rund um den Globus und ab und zu auch wieder nach Hause. Aber trotzdem tappen Amy und Steve recht lange im Dunkeln.

Ich habe den zweiten Teil von „Wir finden Mörder“ genossen. Beim ersten Band war ich ein bisschen überfordert mit den neuen Protagonisten und den am Anfang losen Fäden, die dann ganz langsam zum Plot zusammenfinden. Diesmal war ich vorbereitet. Und ich bin wieder dem Charme von Robert Osman erlegen. Der staubtrockene Humor, die absolut witzigen, verdrehten Charaktere waren einfach großartig. Durch die abwechselnde Darstellung der Geschichte durch alle Mitwirkenden entsteht ein rasanter Erzählstil, der immer wieder verlangsamt wird, wenn sich die Gedanken von Amy und Steve verzetteln und sich nicht so wirklich um den Fall drehen. Aber es ist wie bei Christies Poirot, der einmal feststellte, dass jeder verdächtig ist und alle Verdächtigen lügen und man das leider nicht immer sofort erkennt.

Fazit: Ich bin bereit für Teil 3!