Gelungene Fortsetzung
Genau wie seine andere Reihe, der Donnerstagsmordclub, besticht die "Wir jagen Schatten" (Teil 2 von Wir finden Mörder) durch die inneren Monologe der skurrilen Charaktere, welche mich mehrmals zum Schmunzeln und Lachen gebracht haben. Daher ist es für mich auch definitiv kein Buch, was sich gut verfilmen lässt - aber Netflix wird es trotzdem tun. Daher klare Empfehlung: Buch lesen (und dann erst den Film schauen, wenn es denn sein muss).
Auch dieses Mal ist das Buch wieder sehr komplex, denn der Mord am Leibwächter eines reichen Mannes, der aber definitiv illegale Geschäfte betreibt, kann natürlich nicht von der Polizei aufgeklärt werden, sondern von Amy und ihrer neu gegründeten Detektei: bestehend aus ihr (langjährige Personenschützerin), ihrem Schwiegervater (der behauptet, eigentlich am Liebsten zu Hause auf der Couch bleiben zu wollen, aber in Wahrheit Gefallen am Jetset-Leben findet) und der älteren, erfolgreichen Bestseller-Autorin, die nicht auf den Mund gefallen ist.
Und so werden Motive gesucht, Zusammenhänge ergründet und Diskussionen über den Stau auf britischen Autobahnen geführt.
Das Buch ist für mich kein Buch, was ich mal so eben nebenher lese. Viele relevante, aber auch lustige Details sind eben in den internen Monologen und auch Dialogen vorhanden, die ich wirklich genießen wollte. Es ist teilweise etwas anstrengend zu lesen, weil oft verschachtelt geschrieben wird oder man bei den ganzen Personen schon mal den Überblick verlieren kann.
Aber irgendwie bin ich weiterhin von dieser Truppe und den Fällen fasziniert und freue mich schon auf einen nächsten Band.
Allerdings muss ich eine Sache ganz klar kritisieren und dafür kann Richard Osman nichts, aber der deutsche Verlag: Das Cover ist eine Katastrophe!!! Wenn ich den Autorennamen nicht gelesen hätte, wäre ich NIE auf die Idee gekommen, dass hier Osman schreibt ODER dass "Wir finden Mörder" hier weiter geht. Vergleicht man all seine anderen deutschen Bücher sind die Cover sehr ähnlich gestaltet und man hat auf den ersten Blick die Assoziation mit Richard Osman. Wir finden Mörder hat sich dennoch vom Donnerstagsmordclub unterschieden und hätte genau so für den zweiten Band ein Cover erstellen können. Dieses hier sieht KI-generiert aus (ist es vermutlich nicht) und passt stilistisch auch eher zu einem Liebesroman als zu einem lustigen Mörderbuch. Sehr schade!
Auch dieses Mal ist das Buch wieder sehr komplex, denn der Mord am Leibwächter eines reichen Mannes, der aber definitiv illegale Geschäfte betreibt, kann natürlich nicht von der Polizei aufgeklärt werden, sondern von Amy und ihrer neu gegründeten Detektei: bestehend aus ihr (langjährige Personenschützerin), ihrem Schwiegervater (der behauptet, eigentlich am Liebsten zu Hause auf der Couch bleiben zu wollen, aber in Wahrheit Gefallen am Jetset-Leben findet) und der älteren, erfolgreichen Bestseller-Autorin, die nicht auf den Mund gefallen ist.
Und so werden Motive gesucht, Zusammenhänge ergründet und Diskussionen über den Stau auf britischen Autobahnen geführt.
Das Buch ist für mich kein Buch, was ich mal so eben nebenher lese. Viele relevante, aber auch lustige Details sind eben in den internen Monologen und auch Dialogen vorhanden, die ich wirklich genießen wollte. Es ist teilweise etwas anstrengend zu lesen, weil oft verschachtelt geschrieben wird oder man bei den ganzen Personen schon mal den Überblick verlieren kann.
Aber irgendwie bin ich weiterhin von dieser Truppe und den Fällen fasziniert und freue mich schon auf einen nächsten Band.
Allerdings muss ich eine Sache ganz klar kritisieren und dafür kann Richard Osman nichts, aber der deutsche Verlag: Das Cover ist eine Katastrophe!!! Wenn ich den Autorennamen nicht gelesen hätte, wäre ich NIE auf die Idee gekommen, dass hier Osman schreibt ODER dass "Wir finden Mörder" hier weiter geht. Vergleicht man all seine anderen deutschen Bücher sind die Cover sehr ähnlich gestaltet und man hat auf den ersten Blick die Assoziation mit Richard Osman. Wir finden Mörder hat sich dennoch vom Donnerstagsmordclub unterschieden und hätte genau so für den zweiten Band ein Cover erstellen können. Dieses hier sieht KI-generiert aus (ist es vermutlich nicht) und passt stilistisch auch eher zu einem Liebesroman als zu einem lustigen Mörderbuch. Sehr schade!