Herrliche Krimikömodie
»Fast dreißig Jahre muss das jetzt her sein. [Er] sah aber damals schon aus wie Gevatter Tod. Kahl, dünn, ausgemergelt. Einmal kam er mit einer Sense in der Hand um die Hausecke, und [ihr] wäre fast das Herz stehen geblieben.«
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Endlich ein neuer Richard Osman! Zwar noch kein Wiedersehen mit dem Donnerstagsmordclub, aber dafür mit der »Wir finden Mörder«-Truppe, bestehend aus Krimiautorin Rosie, Personenschützerin Amy und Ex-Cop Steve. Und was für ein Wiedersehen das ist! Es geht ebenso rasant zu wie im 1. Band der Reihe. So rasant, dass einem vor lauter Standortwechseln rund um den Globus der Kopf schwirrt.
Doch von Anfang an: Das Trio wird von Vern Blackwood engagiert, der mit gefälschten Vitaminpräparaten handelt und seinen Leibwächter ermordet auffindet – zusammen mit einer Morddrohung für ihn selbst. Und sein Bodyguard wird defintiv nicht die einzige Leiche bleiben ...
Wer Osmans Bücher kennt, weiß, was er bekommt: trockenen britischen Humor, einen absurden Kriminalfall, der am Ende merkwürdigerweise doch Sinn ergibt und zahlreiche tolle Charaktere, von den Protagonisten bis hin zur kleinsten namenlosen Nebenfigur.
Ich bin nun kein großer Freund von zahlreichen Schauplatzwechseln und tatsächlich würde der Kriminalfall wunderbar auch ohne das ganze Hin- und Hergejette. Das ein oder andere Mal müsste ich kurz überlegen, wer sich jetzt mit wem wo befindet, aber die nur wenige Seiten langen Kapitel aus zahlreichen Perspektiven machen es einem zum Glück leicht, sich schnell wieder zu orientieren, zur Not durch ein kurzes Zurückblättern.
Das Tempo des Romans ist hoch nd langweilig wird es nie. Osman beweist erneut, dass Humor und Spannung in Kombination gut funktionieren können, wobei man sagen muss, dass der humoristische Part leicht überwiegt. Der Schreibstil ist natürlich wie üblich einwandfrei.
Und auch, wenn mein Hardcover vom 1. Band und die Klappbroschur vom 2. im Regal keinen einheitlichen Look bieten: Ich liebe das neue (handgezeichnete!) Design.
Fazit: Eine herrliche Krimikömodie, nach deren Lektüre feststeht: Ich bin stets für Osmans Albernheiten zu haben.
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Endlich ein neuer Richard Osman! Zwar noch kein Wiedersehen mit dem Donnerstagsmordclub, aber dafür mit der »Wir finden Mörder«-Truppe, bestehend aus Krimiautorin Rosie, Personenschützerin Amy und Ex-Cop Steve. Und was für ein Wiedersehen das ist! Es geht ebenso rasant zu wie im 1. Band der Reihe. So rasant, dass einem vor lauter Standortwechseln rund um den Globus der Kopf schwirrt.
Doch von Anfang an: Das Trio wird von Vern Blackwood engagiert, der mit gefälschten Vitaminpräparaten handelt und seinen Leibwächter ermordet auffindet – zusammen mit einer Morddrohung für ihn selbst. Und sein Bodyguard wird defintiv nicht die einzige Leiche bleiben ...
Wer Osmans Bücher kennt, weiß, was er bekommt: trockenen britischen Humor, einen absurden Kriminalfall, der am Ende merkwürdigerweise doch Sinn ergibt und zahlreiche tolle Charaktere, von den Protagonisten bis hin zur kleinsten namenlosen Nebenfigur.
Ich bin nun kein großer Freund von zahlreichen Schauplatzwechseln und tatsächlich würde der Kriminalfall wunderbar auch ohne das ganze Hin- und Hergejette. Das ein oder andere Mal müsste ich kurz überlegen, wer sich jetzt mit wem wo befindet, aber die nur wenige Seiten langen Kapitel aus zahlreichen Perspektiven machen es einem zum Glück leicht, sich schnell wieder zu orientieren, zur Not durch ein kurzes Zurückblättern.
Das Tempo des Romans ist hoch nd langweilig wird es nie. Osman beweist erneut, dass Humor und Spannung in Kombination gut funktionieren können, wobei man sagen muss, dass der humoristische Part leicht überwiegt. Der Schreibstil ist natürlich wie üblich einwandfrei.
Und auch, wenn mein Hardcover vom 1. Band und die Klappbroschur vom 2. im Regal keinen einheitlichen Look bieten: Ich liebe das neue (handgezeichnete!) Design.
Fazit: Eine herrliche Krimikömodie, nach deren Lektüre feststeht: Ich bin stets für Osmans Albernheiten zu haben.