Mörder gehen in Deckung

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heidersv Avatar

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Die Detektei „Wir finden Mörder“ hat ein Problem: keiner braucht ihre Dienste, man geht zur Polizei. Doch dann haben sie Glück, der Leibwächter eines Halbverbrechers wird tatsächlich ermordet und sein Boss hat überhaupt kein Interesse an der Polizei auf seinem Grundstück. Und jetzt ermitteln Steve, der ehemalige Polizist, seine Tochter Amy, eine ehemalige Elitesoldatin und Personenschützerin und natürlich die erfolgreiche Kriminalautorin Rosie, die in Geld schwimmt.
Die Story selbst ist eher dünn, aber es geschehen weitere Morde und bei der Recherche kommt heraus, dass es auch schon vorher im Umfeld ihres Auftraggebers zu unfreiwilligen Lebensenden gab. Und immer ist der ominöse Schwede Jakob Eriksson vor Ort. Nur finden kann man diesen Herrn nicht und die Leute, die vielleicht helfen können, sind schon fast alle tot. Die schwedische Gangsterkönigin erklärt, dass es diesen Schweden gar nicht gibt, der Auftraggeber schwört Stein und Bein, dass Jakob Eriksson ihm nicht nach dem Leben trachtet. Inzwischen ist die Zahl seiner Leibwächter auf 1 geschrumpft, ein weiterer Ganove wird erschossen. Es wird zwar Licht ins Dunkle gebracht, aber der Durchbruch ist der Ex ihres Auftraggebers und einem korrupten spanische Interpolbeamten, gleichzeitig Ex-Lover von Rosie zu verdanken.
So richtig schlüssig ist das nicht, aber es soll ja auch mehr unterhalten. Und unterhaltsam ist das Buch, Steve mit seinen Macken, der Auftraggeber Vern, der mehr verschweigt als er preisgibt, die Bürokraft Felicitas, die unfreiwillig in das mörderische Geschehen hineingezogen wird usw. Zum Schluss gibt es einen kleinen Sidekick zum Donnerstagsmordclub.