Tödliche Geschäfte

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scouter Avatar

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Die Detektive der Datei „wir finden Mörder“ warten auf einen neuen Auftrag, als der Unternehmer Vern Blackwood anruft und ihnen einen Auftrag anbietet. Sein Leibwächter ist getötet worden und er hat einen mysteriösen Brief gefunden. Das deutet alles darauf hin, dass ein gewisser Jakob Eriksson für den Mord verantwortlich ist. Also engagiert er das Trio, Rosie, Amy und Steve, um den Mörder zu finden. Die Ermittler machen sich an die Arbeit und stellen fest, dass es 6 Menschen gibt, die sich in der Vergangenheit getroffen haben, um den Medikamenten Markt unter sich aufzuteilen. Zwei dieser 6 sind schon tot und nun hat es auch einen Leibwächter von Vern erwischt. Als auch der zweite getötet wird, setzen die Detektive all ihre Kontakte in Bewegung, um Licht in das Dunkle zu bekommen.
Der Kriminalroman „Wir jagen Schatten“ von Richard Osman ist der zweite Band mit der Detektiv Agentur ´wir finden Mörder`, die sich um die Mördersuche kümmern. Es ist ein illustres Team, das sich in dieser Detektei zusammengefunden hat. Rosie, die Kriminalschriftstellerin mit einem hohen Bekanntheitsgrad, Steve ist ehemaliger Kommissar und Amy ist seine Schwiegertochter und Bodyguard. Ein sehr tatkräftiges Team steht da vor uns ermittelt, aber das merkt man so am Anfang nicht. Typisch für Richard Oeman ist der sehr bedächtige Beginn dieses Krimis. Die Hauptcharaktere tauschen sich aus, man befragt diesen und jenen, aber so dass Gefühl hier geht, was, ist am Anfang noch nicht da. Der Autor legt vielmehr Wert auf die Gespräche und die Dialoge, die geführt werden. Und dann ups gibt es einen Mord und noch einen und dann nimmt das Geschehen Fahrt auf. Die Schauplätz wechseln häufig und mit jedem Wechsel kommt man dem Ergebnis näher. Ich war so in den Bann gezogen, dass ich das Buch dann irgendwann nicht mehr aus der Hand legen konnte. Auch das finde ich ist typisch für Richard Osman. Die Sprache ist Osmans beste Waffe, sieht zieht den Leser in den Roman und lässt ihn teilhaben. Genauso die Spannung, die am Anfang so irgendwie gar nicht vorhanden ist nimmt bis zum Ende stark zu und der Spannungsbogen ist gut entwickelt und bietet immer wieder neue Twitches bereit. Wer zu Beginn meint zu wissen, wer der Mörder ist, wird einige Überraschungen erleben.
Ich mag den Autor und auch diese neue Reihe ist für mich sehr lesenswert und auch empfehlenswert. Der Autor ist für mich very british, aber in seiner Erzählkunst sucht er seinesgleichen.