Unterhaltsame Mördersuche
„Wir jagen Schatten“ von Richard Osman, ist die Fortsetzung von „Wir finden Mörder“. Es ist ein Cosy-Krimi mit britischem Humor.
Das Cover ist ansprechend, der Klappentext macht neugierig. Das Buch erschien 2026 (Originalausgabe unter dem Titel „We Chase Shadows“). Grundsätzlich steht der Fall für sich. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass es ratsam gewesen wäre, Band 1 vorher gelesen zu haben, primär um die Charaktere der Protagonisten noch besser erfassen zu können bzw. das Zustandekommen dieser außergewöhnlichen Privatdetektei zu erfahren.
Der Schreibstil ist dialogreich und gut beschreibend, teils detailverliebt. Man fühlt sich mitten im Geschehen, verfolgt die Ermittlungsschritte aus verschiedenen Perspektiven, was die Handlung abwechslungsreich gestaltet. Nebenbei gewinnt man auch Einblick in die Gedanken der Protagonisten, wodurch deren Charaktere gut beleuchtet, lebendig und authentisch werden. Das britische Flair ist allgegenwärtig, in vielen Schilderungen des Alltags, im Humor und Lokalkolorit.
Die Handlung beginnt mysteriös. Im Prolog versucht ein Krimineller im Jahr 2001 unterzutauchen, mehr als 20 Jahre später findet der in der Toskana lebende wohlhabende Vern Blackwood die Leiche eines seiner Leibwächter vor der Haustüre, zusammen mit einem Drohbrief. Die Polizei will er aus verständlichen Gründen – er betreibt illegale Geschäfte – nicht einschalten. Da sieht er zufällig jene TV-Sendung, in der die Kriminalautorin Rosie die von ihr gegründete Privatdetektei „Wir finden Mörder“ anpreist. Er engagiert das Team, bestehend aus dem Ex-Polizisten Steve, der Personenschützerin Amy und der Thrillerautorin Rosie.
Der Auftrag lautet, jenen ominösen Jakob Eriksson zu finden, bevor er die Drohung, Vern zu töten in die Tat umsetzen kann. Zwar erzählt Vern ausführlich über seine Geschäftsbeziehung mit Eriksson, auch über ein Agreement mit diversen anderen Konkurrenten, von denen einige bereits umgebracht wurden, doch die Ermittler spüren, dass er ihnen etwas verheimlicht. Um ihn einerseits besser beschützen und andererseits im Auge behalten zu können, überreden sie ihn, sie nach London zu begleiten.
Die Ermittlungen treiben das Team um die halbe Welt. Schritt für Schritt kommen sie dem Gesuchten näher, der wie ein Phantom auf- und wieder untertaucht. Nach weiteren Morden und etlichen unerwarteten Wendungen spitzt sich die Lage zu. Der dramatische Showdown lässt einen das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Ich fand den Krimi sowohl unterhaltsam als auch spannend, insbesondere die Charaktere sowohl originell als auch sympathisch. Es war mein erstes Buch dieses Autors, wird bestimmt nicht mein letztes sein. Abgesehen davon, dass ich den ersten Band unbedingt nachlesen möchte, werde ich auch in die andere Reihe von Richard Osman hineinschnuppern.
Das Cover ist ansprechend, der Klappentext macht neugierig. Das Buch erschien 2026 (Originalausgabe unter dem Titel „We Chase Shadows“). Grundsätzlich steht der Fall für sich. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass es ratsam gewesen wäre, Band 1 vorher gelesen zu haben, primär um die Charaktere der Protagonisten noch besser erfassen zu können bzw. das Zustandekommen dieser außergewöhnlichen Privatdetektei zu erfahren.
Der Schreibstil ist dialogreich und gut beschreibend, teils detailverliebt. Man fühlt sich mitten im Geschehen, verfolgt die Ermittlungsschritte aus verschiedenen Perspektiven, was die Handlung abwechslungsreich gestaltet. Nebenbei gewinnt man auch Einblick in die Gedanken der Protagonisten, wodurch deren Charaktere gut beleuchtet, lebendig und authentisch werden. Das britische Flair ist allgegenwärtig, in vielen Schilderungen des Alltags, im Humor und Lokalkolorit.
Die Handlung beginnt mysteriös. Im Prolog versucht ein Krimineller im Jahr 2001 unterzutauchen, mehr als 20 Jahre später findet der in der Toskana lebende wohlhabende Vern Blackwood die Leiche eines seiner Leibwächter vor der Haustüre, zusammen mit einem Drohbrief. Die Polizei will er aus verständlichen Gründen – er betreibt illegale Geschäfte – nicht einschalten. Da sieht er zufällig jene TV-Sendung, in der die Kriminalautorin Rosie die von ihr gegründete Privatdetektei „Wir finden Mörder“ anpreist. Er engagiert das Team, bestehend aus dem Ex-Polizisten Steve, der Personenschützerin Amy und der Thrillerautorin Rosie.
Der Auftrag lautet, jenen ominösen Jakob Eriksson zu finden, bevor er die Drohung, Vern zu töten in die Tat umsetzen kann. Zwar erzählt Vern ausführlich über seine Geschäftsbeziehung mit Eriksson, auch über ein Agreement mit diversen anderen Konkurrenten, von denen einige bereits umgebracht wurden, doch die Ermittler spüren, dass er ihnen etwas verheimlicht. Um ihn einerseits besser beschützen und andererseits im Auge behalten zu können, überreden sie ihn, sie nach London zu begleiten.
Die Ermittlungen treiben das Team um die halbe Welt. Schritt für Schritt kommen sie dem Gesuchten näher, der wie ein Phantom auf- und wieder untertaucht. Nach weiteren Morden und etlichen unerwarteten Wendungen spitzt sich die Lage zu. Der dramatische Showdown lässt einen das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Ich fand den Krimi sowohl unterhaltsam als auch spannend, insbesondere die Charaktere sowohl originell als auch sympathisch. Es war mein erstes Buch dieses Autors, wird bestimmt nicht mein letztes sein. Abgesehen davon, dass ich den ersten Band unbedingt nachlesen möchte, werde ich auch in die andere Reihe von Richard Osman hineinschnuppern.