Allumfassende Stille
Die Ruhe ist fast unheimlich, sie ist nahezu spürbar, wie Wasser, dass durch die Finger rinnt. Es ist keine Ruhe vor dem Sturm sondern allumfassende Stille, die einen umhüllt wie ein Mantel, abschirmt nach außen. Was bleibt ist der Soundtrack der Natur, die Vögel, das Rauschen der Bäume, das Muhen der Kühe. Stille, die sich von innen nach außen kehrt und wie ein Faden von Punkt zu Punkt, von Seite zu Seite hangelt, bis nichts anderes mehr bleibt.
Dieses Gefühl habe ich beim Lesen des neuesten Romans von Elena Fischer verspürt, eine ruhige Geschichte, die trotzdem durch emotionale Tiefe besticht, aber auf leisen Sohlen wandelt. Die Handlung bezaubert durch die so leisen Töne eines Mannes, der gewohnt ist, dass Abläufe, Prozesse das Leben bestimmen und weniger der Mensch und seine Gefühle.
Als Joseph realisiert, dass seine Frau Lis ihn wirklich mit ihrem gemeinsamen Sohn Samuel verlassen hat, zerbricht etwas in dem ohnehin stillen, introvertierten Mann und die Frage der Zukunft begleitet ihn. Bis eines Tages eine junge Frau mit Namen Birdie vor der Tür steht, die seine Sicht auf das Hier und Jetzt verändert. Zusammen mit seiner Schwägerin Ada lernt Joseph, dass seine stille kleine Welt eigentlich so viel größer und bunter ist, als er es selbst zu glauben vermochte.
Ich war ein echter Fan von „Paradise Garden“ und der neue Roman sieht sich konfrontiert mit großen Fußstapfen- er ist nicht vergleichbar und doch fesselnd auf seine so leise Art. Es gehört viel Talent dazu eine Geschichte zu erzählen, die durch Lautstärke glänzt, den Mittelpunkt sucht, jedoch noch mehr, wenn sie sich eher im Hintergrund hält, ein stiller Beobachter, der durch Präzession begeistert. Das ist ihr gelungen und zeigt eine ganz andere Seite.
Dieses Gefühl habe ich beim Lesen des neuesten Romans von Elena Fischer verspürt, eine ruhige Geschichte, die trotzdem durch emotionale Tiefe besticht, aber auf leisen Sohlen wandelt. Die Handlung bezaubert durch die so leisen Töne eines Mannes, der gewohnt ist, dass Abläufe, Prozesse das Leben bestimmen und weniger der Mensch und seine Gefühle.
Als Joseph realisiert, dass seine Frau Lis ihn wirklich mit ihrem gemeinsamen Sohn Samuel verlassen hat, zerbricht etwas in dem ohnehin stillen, introvertierten Mann und die Frage der Zukunft begleitet ihn. Bis eines Tages eine junge Frau mit Namen Birdie vor der Tür steht, die seine Sicht auf das Hier und Jetzt verändert. Zusammen mit seiner Schwägerin Ada lernt Joseph, dass seine stille kleine Welt eigentlich so viel größer und bunter ist, als er es selbst zu glauben vermochte.
Ich war ein echter Fan von „Paradise Garden“ und der neue Roman sieht sich konfrontiert mit großen Fußstapfen- er ist nicht vergleichbar und doch fesselnd auf seine so leise Art. Es gehört viel Talent dazu eine Geschichte zu erzählen, die durch Lautstärke glänzt, den Mittelpunkt sucht, jedoch noch mehr, wenn sie sich eher im Hintergrund hält, ein stiller Beobachter, der durch Präzession begeistert. Das ist ihr gelungen und zeigt eine ganz andere Seite.