Das Leben vorwärts leben und rückwärts verstehen
Auf mein zweites Buch von Elena Fischer habe ich mich sehr gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Der Roman beginnt mit Joseph, der, verlassen von seiner Frau und seinem kleinen Sohn an einem Tiefpunkt angekommen ist. Als Birdie in sein Leben tritt, um die er sich einige Tage kümmert, beginnt er, seine eigene Geschichte und die vergangenen Jahre noch einmal zu betrachten.
Es entfaltet sich langsam, welchen Einfluss drei starke Frauenfiguren und sein Sohn auf sein Leben haben. Gespannt habe ich Josephs Weg verfolgt, wollte aber eigentlich immer mehr über die Frauen in seinem Leben erfahren.
Besonders gelungen fand ich den Aufbau des Romans: Auf der einen Zeitebene begleiten wir Joseph tageweise in der Gegenwart, während wir auf der anderen Ebene Stück für Stück in seine Vergangenheit zurückgehen. So setzt sich das Bild erst nach und nach zusammen und man versteht immer besser, wie Joseph zu dem Menschen geworden ist, der er heute ist.
Ein Gedanke aus dem Buch ist mir besonders im Kopf geblieben: „Joseph staunte, wie dünn die Schicht war zwischen Planlosigkeit und Plan, zwischen Nichtwissen und Wissen, vielleicht auch zwischen einer Ahnung und einer Gewissheit.“
Genau diese Gedanken kenne ich selbst: Wenn man auf Entscheidungen im Leben zurückblickt, wirkt vieles im Nachhinein fast zwangsläufig. Dabei hätte es oft nur eine kleine Wendung gebraucht und alles hätte ganz anders verlaufen können.
Elena Fischer beschreibt ihre Figuren so menschlich und nahbar, dass die Geschichte zeitlos wirkt. Denn Gefühle, Beziehungen, Zweifel und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben verbinden uns unabhängig von der Zeit, in der eine Geschichte spielt.
Der Schreibstil ist atmosphärisch und bildhaft, fast fesselnd. Elena Fischer schafft es, Handlung und Charakterentwicklung wunderbar miteinander zu verbinden. Man kann sich die Szenen lebendig vorstellen und gleichzeitig tief in die Gedankenwelt der Figuren eintauchen.
Fazit: Wirf einen Schatten ist ein ruhiger, tiefgründiger Roman über Entscheidungen, Beziehungen und die Spuren, die Menschen in unserem Leben hinterlassen. Ich empfehle das Buch allen, die gerne Geschichten über menschliche Schicksale lesen und Figuren begleiten möchten, die nicht perfekt, aber gerade dadurch besonders nahbar sind.
Es entfaltet sich langsam, welchen Einfluss drei starke Frauenfiguren und sein Sohn auf sein Leben haben. Gespannt habe ich Josephs Weg verfolgt, wollte aber eigentlich immer mehr über die Frauen in seinem Leben erfahren.
Besonders gelungen fand ich den Aufbau des Romans: Auf der einen Zeitebene begleiten wir Joseph tageweise in der Gegenwart, während wir auf der anderen Ebene Stück für Stück in seine Vergangenheit zurückgehen. So setzt sich das Bild erst nach und nach zusammen und man versteht immer besser, wie Joseph zu dem Menschen geworden ist, der er heute ist.
Ein Gedanke aus dem Buch ist mir besonders im Kopf geblieben: „Joseph staunte, wie dünn die Schicht war zwischen Planlosigkeit und Plan, zwischen Nichtwissen und Wissen, vielleicht auch zwischen einer Ahnung und einer Gewissheit.“
Genau diese Gedanken kenne ich selbst: Wenn man auf Entscheidungen im Leben zurückblickt, wirkt vieles im Nachhinein fast zwangsläufig. Dabei hätte es oft nur eine kleine Wendung gebraucht und alles hätte ganz anders verlaufen können.
Elena Fischer beschreibt ihre Figuren so menschlich und nahbar, dass die Geschichte zeitlos wirkt. Denn Gefühle, Beziehungen, Zweifel und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben verbinden uns unabhängig von der Zeit, in der eine Geschichte spielt.
Der Schreibstil ist atmosphärisch und bildhaft, fast fesselnd. Elena Fischer schafft es, Handlung und Charakterentwicklung wunderbar miteinander zu verbinden. Man kann sich die Szenen lebendig vorstellen und gleichzeitig tief in die Gedankenwelt der Figuren eintauchen.
Fazit: Wirf einen Schatten ist ein ruhiger, tiefgründiger Roman über Entscheidungen, Beziehungen und die Spuren, die Menschen in unserem Leben hinterlassen. Ich empfehle das Buch allen, die gerne Geschichten über menschliche Schicksale lesen und Figuren begleiten möchten, die nicht perfekt, aber gerade dadurch besonders nahbar sind.