Ein Buch über Heimat, wer man ist und wie man zu den wird, wer man sein will.

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
pepe le pepp Avatar

Von

In diesem Buch geht es um Joseph, dessen Frau auf einmal mit gepackten Koffern vor ihm steht und samt Kind auszieht. Eine Welt bricht zusammen, schon wieder, er dachte zumindest sie waren glücklich. Aber waren sie es wirklich?

Bei einem Künstler würde man sagen, er zeichnet fotorealistische Portraits. Elena Fischer beherrscht dies mit Worten. Schon das erste Buch hat mich unglaublich gepackt und in den Bann gezogen und auch beim zweiten ist es wieder geschehen. Es ist als säße man mit Joseph in der Stube und man kann einfach alles verstehen, es passt einfach alles zusammen. Jede Wendung, jedes Geheimnis das ans Licht kommt, man hat nie das Gefühl, "das ist aber jetzt an den Haaren herbei gezogen", sondern es passt alles zusammen. Wie kleine Zahnräder, die ineinander greifen und zur Geschichte werden.

Ich kann es wirklich jeden ans Herz legen, der gefühlvolle (nicht schnulzige) Familienromane mag.