Ein Mann muss seinen Weg finden
Die Hauptfigur in diesem leisen und einfühlsamen Roman ist Joseph. Er lebt in den 1960er Jahren depressiv und einsam auf einem Hof, denn seine Frau hat ihn kürzlich verlassen und den gemeinsamen Sohn mitgenommen. Wie es dazu kam, erfahren wir im Laufe der Geschichte in Rückblenden. Gleichzeitig schreitet die Erzählung aber auch vorwärts, denn eine junge Frau taucht in einer winterlichen Nacht vor Josephs Haustür auf und bringt ihre eigenen Probleme mit. Wie die Lebenswege der beiden weitergehen, das verhandelt dieser Roman.
Auch wenn aus der Perspektive des männlichen Protagonisten erzählt wird, ist es doch ein Buch über Frauen und deren gesellschaftlichen Zwänge in der Nachkriegszeit. Der Wunsch nach einem Berufsleben, die einengende Zwangsjacke aus Küche, Kinder und Kirche, die Macht der Eltern über ihre Nachkommen. Es ist auch ein Buch über vergangene Erziehungsmethoden und die Unfähigkeit der Kriegsgeneration, eine emotionale Beziehung zu ihren Kindern aufzubauen. Es werden anhand von einzelnen Figuren die Probleme einer ganzen Generation verhandelt, wenn auch sehr subtil, nie mit dem Holzhammer. Das ist die Stärke dieser einfühlsamen Geschichte.
Auch wenn aus der Perspektive des männlichen Protagonisten erzählt wird, ist es doch ein Buch über Frauen und deren gesellschaftlichen Zwänge in der Nachkriegszeit. Der Wunsch nach einem Berufsleben, die einengende Zwangsjacke aus Küche, Kinder und Kirche, die Macht der Eltern über ihre Nachkommen. Es ist auch ein Buch über vergangene Erziehungsmethoden und die Unfähigkeit der Kriegsgeneration, eine emotionale Beziehung zu ihren Kindern aufzubauen. Es werden anhand von einzelnen Figuren die Probleme einer ganzen Generation verhandelt, wenn auch sehr subtil, nie mit dem Holzhammer. Das ist die Stärke dieser einfühlsamen Geschichte.