Einfach authentisch

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kristinh Avatar

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Das Cover von Wirf einen Schatten gefällt mir gut. Es wirkt schlicht und gleichzeitig etwas melancholisch und passt damit sehr gut zur ruhigen Atmosphäre des Romans.

Im Mittelpunkt steht Joseph, der in den 1960er-Jahren auf einem Bauernhof lebt und mit Einsamkeit und seiner Vergangenheit zu kämpfen hat. Als plötzlich eine junge Frau in sein Leben tritt, beginnt sich für ihn langsam etwas zu verändern. Dabei geht es vor allem um Familie, Beziehungen, Freiheit und die Frage, ob man sein Leben selbst bestimmen kann.

Der Schreibstil von Elena Fischer hat mir besonders gut gefallen. Er ist ruhig, einfühlsam und teilweise sehr bildhaft. Auch die Figuren wirken authentisch, weil ihre Gefühle und Unsicherheiten nachvollziehbar beschrieben werden. Besonders interessant fand ich die Rückblicke, durch die man Joseph und seine Vergangenheit immer besser versteht.

Mir hat das Buch gefallen, weil es zeigt, dass auch kleine Begegnungen das eigene Leben verändern können. Besonders die zwischenmenschlichen Beziehungen fand ich sehr gelungen.

Fazit:
Wirf einen Schatten ist ein ruhiger und berührender Roman über Einsamkeit, Liebe und die Suche nach dem eigenen Weg. Ich empfehle das Buch besonders Leser, die emotionale und tiefgründige Geschichten mögen.