Gegen toxische Männlichkeit
Der Roman "Wirf einen Schatten" von Elena Fischer lässt sich leicht in einem Stück weglesen und nimmt den Leser mit in den ländlichen Raum in den 60gern. Der Protagonist ist ein stiller Bauer, der nie gelernt hat sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen, über Gefühle zu reflektieren oder gar zu sprechen und der aus seiner Bahn geworfen wird, als seine Frau ihn plötzlich mit dem gemeinsamen Sohn verlässt, um in die Stadt zu ziehen.
Mich hat das Buch sehr berührt, obwohl die Hauptfigur mir kaum ähnlicher sein könnte. Die gesellschaftlichen Normen, der Blick auf Kindererziehung und auch auf die Selbstbestimmtheit der Frau aus dem Blickwinkel dieses schüchternen Menschen zu sehen, zeigt sehr viele gesellschaftliche Probleme auf, die bis in die Gegenwart hineinwirken. Der Wunsch anders zu agieren als die eigenen Eltern und gleichzeitig die hilflose Suche nach Wegen wie dies vielleicht gelingen kann, prägen dieses Buch und machen den Leser großherzig für den unbeholfenen Mann und die Hoffnung darauf, dass es ihm gelingen möge eine Sprache für seine Wünsche, Ängste, Hoffnungen und Gefühle zu finden.
Mich hat das Buch sehr berührt, obwohl die Hauptfigur mir kaum ähnlicher sein könnte. Die gesellschaftlichen Normen, der Blick auf Kindererziehung und auch auf die Selbstbestimmtheit der Frau aus dem Blickwinkel dieses schüchternen Menschen zu sehen, zeigt sehr viele gesellschaftliche Probleme auf, die bis in die Gegenwart hineinwirken. Der Wunsch anders zu agieren als die eigenen Eltern und gleichzeitig die hilflose Suche nach Wegen wie dies vielleicht gelingen kann, prägen dieses Buch und machen den Leser großherzig für den unbeholfenen Mann und die Hoffnung darauf, dass es ihm gelingen möge eine Sprache für seine Wünsche, Ängste, Hoffnungen und Gefühle zu finden.