Josef will aufgeben

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
philo Avatar

Von

Das Cover gefällt mir sehr gut. Der einsame Josef schaut auf sein Land, fühlt sich einsam und verzweifelt. Josef lebt auf seinem Bauernhof und hat den Glauben an sein Leben verloren. Er hatte eine Familie, aber seine Frau Lis hat ihn mit dem kleinen Sohn verlassen. Sie kam aus der Stadt und hat das Leben auf dem Bauernhof nicht mehr ausgehalten. Alles Warten auf ihre Rückkehr ist vergeblich. Sehr eindringlich wird beschrieben, wie Josef keinen Ausweg mehr für sich sieht und beschließt, an einem Weihnachtsabend aus dem Leben zu scheiden. Zuvor räumt er sein Haus auf und stellt die Waffe zurecht. Aber über aller Aussichtslosigkeit gibt es noch einen Hoffnungsschimmer, als im richtigen Moment die junge Birde an seiner Haustür klingelt. Nun muss er über seinen Schatten springen und Verantwortung übernehmen. Und er macht das richtig gut. Nach großem Mitgefühl für Josef, ist meine Bewunderung für ihn gewachsen. Er ist ein Macher und stellt sich seinen Aufgaben. Großartig zu lesen, was das Leben noch so alles mit ihm macht. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und möchte es daher weiter empfehlen.