Joseph
Wirf einen Schatten – Elena Fischer
Diesen Roman habe ich im Urlaub fast in einem Rutsch durchgelesen. Was für eine berührende, tragische Geschichte! Und was für ein Erzähltalent diese Autorin hat!
Joseph ist einsam auf seinem Hof, nachdem ihn seine Frau Lis mit dem gemeinsamen Sohn verlassen hat, um in die Stadt zu ziehen. Wie nach und nach deutlich wird, hat Joseph so einiges falsch gemacht in seiner Ehe. Wahrlich ist es kein Wunder, dass die junge Frau dieses Leben in einem Bergdorf in den sechziger Jahren nicht mehr aushält, in dieser Familie keine Zukunft mehr für sich sieht. Es wird aber auch deutlich, warum Joseph so ist, wie er ist. Eigentlich ist er nämlich eine gute Seele. Frühe tragische Verluste und Traumata haben jedoch ihre Spuren hinterlassen.
Man merkt, dass Joseph an einem Tiefpunkt angekommen ist, ganz konkret auch sein Leben beenden will. Da klingelt ein Mädchen an seiner Tür. Birdie bringt ihre ganz eigenen Probleme mit, aber auch Hoffnung und Zuversicht für Joseph. Und dann ist da noch Lis Schwester Ada, mit der Joseph ebenfalls noch etwas verbindet.
Es ist ein extrem ruhiger Roman, der sich viel in Josephs Gedanken- und Gefühlswelt, in seinen Erinnerungen, abspielt. Elena Fischer kann sich unheimlich gut in ihre Figuren hineinversetzen. Sehr berührend und emotional. Trotz all der wirklich sehr schweren Themen, bleibt dennoch immer ein Hoffnungsschimmer.
5 Sterne – mir hat dieser Roman noch besser gefallen als Paradise Garden.
Diesen Roman habe ich im Urlaub fast in einem Rutsch durchgelesen. Was für eine berührende, tragische Geschichte! Und was für ein Erzähltalent diese Autorin hat!
Joseph ist einsam auf seinem Hof, nachdem ihn seine Frau Lis mit dem gemeinsamen Sohn verlassen hat, um in die Stadt zu ziehen. Wie nach und nach deutlich wird, hat Joseph so einiges falsch gemacht in seiner Ehe. Wahrlich ist es kein Wunder, dass die junge Frau dieses Leben in einem Bergdorf in den sechziger Jahren nicht mehr aushält, in dieser Familie keine Zukunft mehr für sich sieht. Es wird aber auch deutlich, warum Joseph so ist, wie er ist. Eigentlich ist er nämlich eine gute Seele. Frühe tragische Verluste und Traumata haben jedoch ihre Spuren hinterlassen.
Man merkt, dass Joseph an einem Tiefpunkt angekommen ist, ganz konkret auch sein Leben beenden will. Da klingelt ein Mädchen an seiner Tür. Birdie bringt ihre ganz eigenen Probleme mit, aber auch Hoffnung und Zuversicht für Joseph. Und dann ist da noch Lis Schwester Ada, mit der Joseph ebenfalls noch etwas verbindet.
Es ist ein extrem ruhiger Roman, der sich viel in Josephs Gedanken- und Gefühlswelt, in seinen Erinnerungen, abspielt. Elena Fischer kann sich unheimlich gut in ihre Figuren hineinversetzen. Sehr berührend und emotional. Trotz all der wirklich sehr schweren Themen, bleibt dennoch immer ein Hoffnungsschimmer.
5 Sterne – mir hat dieser Roman noch besser gefallen als Paradise Garden.