Kein Vergleich zum Debüt
Ein kleines Dorf in den 60er Jahren: Joseph hat mit seinem Leben eigentlich schon abgeschlossen. Seit seine Frau Lis mit ihrem gemeinsamen Sohn Samuel den Hof verlassen hat, ist er total einsam und sieht keine Perspektive mehr. Das Leben im Einklang mit den Tieren und der Natur ist für ihn nur noch eine leere Hülle. Als er am Weihnachtstag so weit ist sein Leben zu beenden, steht plötzlich ein junges Mädchen vor seiner Tür. Birdie ist ganz offenkundig dringend auf Unterstützung angewiesen und ohne groß darüber nachzudenken, hilft Joseph. So findet er, auch mit Unterstützung seiner Schwägerin Ada, langsam ins Leben zurück.
Als ich die Ankündigung zu „Wirf einen Schatten“ von Elena Fischer gelesen habe, habe ich mich riesig gefreut, denn ihr Debüt „Paradise Garden“ habe ich geliebt. Gut gefallen hat mir auch dieses Mal wieder ihr atmosphärischer Schreibstil. Leider konnte mich der Roman sonst nicht so sehr überzeugen. Die Autorin beginnt ihre Erzählung am Weihnachtsabend 1963 und gibt uns dann immer wieder auch Einblicke in die Kindheit und jüngere Vergangenheit von Joseph. Grundsätzlich eine gute Idee, inhaltlich aber eher ausbaufähig. Ich hatte den Eindruck, dass die Geschichte nicht so richtig in die Zeit passt. Gerade Birdie fühlt sich immer etwas fehl am Platz an und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wieso die Autorin sich ausgerechnet für diese Zeit entschieden hat, die ja auch weit vor ihrer eigenen Geburt liegt.
Dazu kommt, dass ich Teile der Geschichte sehr vorhersehbar fand und es mich dann etwas genervt hat, warum es nicht ausgesprochen wurde. Außerdem fand ich einige Elemente zu konstruiert und wenig nachvollziehbar. Zum Beispiel ist es doch wirklich ein enormer Zufall, dass Birdie ausgerechnet am Weihnachtsabend vor der Tür steht und Joseph damit gerade noch so rettet.
„Wirf einen Schatten“ von Elena Fischer ist ein Roman, der zwar sehr gut zu lesen ist, aber leider etwas konstruiert wirkt.
Als ich die Ankündigung zu „Wirf einen Schatten“ von Elena Fischer gelesen habe, habe ich mich riesig gefreut, denn ihr Debüt „Paradise Garden“ habe ich geliebt. Gut gefallen hat mir auch dieses Mal wieder ihr atmosphärischer Schreibstil. Leider konnte mich der Roman sonst nicht so sehr überzeugen. Die Autorin beginnt ihre Erzählung am Weihnachtsabend 1963 und gibt uns dann immer wieder auch Einblicke in die Kindheit und jüngere Vergangenheit von Joseph. Grundsätzlich eine gute Idee, inhaltlich aber eher ausbaufähig. Ich hatte den Eindruck, dass die Geschichte nicht so richtig in die Zeit passt. Gerade Birdie fühlt sich immer etwas fehl am Platz an und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wieso die Autorin sich ausgerechnet für diese Zeit entschieden hat, die ja auch weit vor ihrer eigenen Geburt liegt.
Dazu kommt, dass ich Teile der Geschichte sehr vorhersehbar fand und es mich dann etwas genervt hat, warum es nicht ausgesprochen wurde. Außerdem fand ich einige Elemente zu konstruiert und wenig nachvollziehbar. Zum Beispiel ist es doch wirklich ein enormer Zufall, dass Birdie ausgerechnet am Weihnachtsabend vor der Tür steht und Joseph damit gerade noch so rettet.
„Wirf einen Schatten“ von Elena Fischer ist ein Roman, der zwar sehr gut zu lesen ist, aber leider etwas konstruiert wirkt.