Landleben
Joseph ist allein auf seinem Hof zurückgeblieben, nachdem seine Frau Lis mit ihrem gemeinsam Sohn ausgezogen war. Sie konnte das zurückgezogene Landleben in einer sprachlosen Ehe nicht mehr ertragen. Auch Joseph erträgt seine Einsamkeit nicht mehr. Er beschließt, seinem Leben ein Ende zu setzen. Ein letztes Mal die Tiere versorgen, Abschied nehmen vom Land und von den Vorausgegangenen und ein kurzer Brief auf dem Tisch.
Doch dann steht Birdie vor seiner Tür. Halb erfroren sucht sie Zuflucht, denn sie ist auf der Flucht vor ihrem Vater. Joseph kann nicht anders als ihr zu helfen und gemeinsam mit seiner Schwägerin Ada, päppeln sie Birdie auf und helfen ihr auf ihrem Weg in die Zukunft. Doch Birdie hilft auch Joseph aus seiner Erstarrung und er beginnt sich mit seinen Themen aus der Vergangenheit auseinanderzusetzen, damit sein Leben endlich einen Schatten werfen kann.
In regelmäßigen Rückblenden erfahren wir von den familiären Prägungen, der Schuld und der Verluste, die schlußendlich zu Joseph's Sprachlosigkeit führten. Aber der Roman beleuchtet auch den Mut zur Veränderung, die Möglichkeit von Liebe und Hoffnung auf einen Neuanfang.
Elena Fischer zeichnet ihre Figuren in einfacher, fast poetischer Sprache. Sie gibt ihnen klare Konturen und geht sehr behutsam mit ihnen um. Emotionen finden sich eher zwischen den Zeilen, was dem Text etwas Nüchternheit verleiht. Trotz der emotionalem Thematik findet sich kein Kitsch in diesem Roman, denn das würde nicht zum rauen Landleben passen. Die Sprache fügt sich gut in Ort und Zeit ein.
Mich konnte die Autorin begeistern mit dieser Lebens-, Leidens- und Liebesgeschichte, die so viele Umwege braucht, bis sich Hoffnung einstellt.
Doch dann steht Birdie vor seiner Tür. Halb erfroren sucht sie Zuflucht, denn sie ist auf der Flucht vor ihrem Vater. Joseph kann nicht anders als ihr zu helfen und gemeinsam mit seiner Schwägerin Ada, päppeln sie Birdie auf und helfen ihr auf ihrem Weg in die Zukunft. Doch Birdie hilft auch Joseph aus seiner Erstarrung und er beginnt sich mit seinen Themen aus der Vergangenheit auseinanderzusetzen, damit sein Leben endlich einen Schatten werfen kann.
In regelmäßigen Rückblenden erfahren wir von den familiären Prägungen, der Schuld und der Verluste, die schlußendlich zu Joseph's Sprachlosigkeit führten. Aber der Roman beleuchtet auch den Mut zur Veränderung, die Möglichkeit von Liebe und Hoffnung auf einen Neuanfang.
Elena Fischer zeichnet ihre Figuren in einfacher, fast poetischer Sprache. Sie gibt ihnen klare Konturen und geht sehr behutsam mit ihnen um. Emotionen finden sich eher zwischen den Zeilen, was dem Text etwas Nüchternheit verleiht. Trotz der emotionalem Thematik findet sich kein Kitsch in diesem Roman, denn das würde nicht zum rauen Landleben passen. Die Sprache fügt sich gut in Ort und Zeit ein.
Mich konnte die Autorin begeistern mit dieser Lebens-, Leidens- und Liebesgeschichte, die so viele Umwege braucht, bis sich Hoffnung einstellt.