Lediglich durchschnittlich
Mir tut es ja immer irgendwie weh, wenn ich Autor*innen, die ich äußerst sympathisch finde und deren andere Bücher ich wirklich gerne gelesen habe, eine schlechte Bewertung geben muss. So ist es jetzt auch bei Elena Fischer. Ihr Debüt Paradise Garden hat mir wahnsinnig gut gefallen und ich war so gespannt auf Wirf einen Schatten, ihren zweiten Roman. Als ich dann zu lesen anfing, war mir dann leider schnell klar, dass es diesmal anders sein würde.
Natürlich fällt es mir leichter, mich in ein junges Mädchen in der heutigen Zeit hineinzuversetzen, als in einen von seiner Frau verlassenen Bauern in den Sechzigerjahren. Doch das allein war nicht das Problem. Mir war an der Geschichte einfach vieles zu konstruiert, die Zufälle waren mir zu groß. So klopft es genau in dem Moment an die Tür, als Joseph sich erschießen möchte. Dann ist da Birdie, auf der Flucht vor ihrer Familie, die einfach so über Nacht im Haus eines wildfremden Mannes bleibt, ohne irgendwelche Ängste. Und dann ist da noch die Geschichte mit Ada, Josephs Schwägerin. Das war für mich alles ein bisschen zu viel und zu unglaubwürdig.
Zwischen den Kapiteln, die aus Josephs Perspektive erzählt werden, werden die Ereignisse aus der Vergangenheit antichronologisch erzählt. Das fand ich wiederum recht gelungen und es verlieh dem Roman etwas eigenes. Insgesamt war das Buch meiner Meinung nach lediglich durchschnittlich, etwas, das man liest, danach jedoch schnell wieder vergisst.
Natürlich fällt es mir leichter, mich in ein junges Mädchen in der heutigen Zeit hineinzuversetzen, als in einen von seiner Frau verlassenen Bauern in den Sechzigerjahren. Doch das allein war nicht das Problem. Mir war an der Geschichte einfach vieles zu konstruiert, die Zufälle waren mir zu groß. So klopft es genau in dem Moment an die Tür, als Joseph sich erschießen möchte. Dann ist da Birdie, auf der Flucht vor ihrer Familie, die einfach so über Nacht im Haus eines wildfremden Mannes bleibt, ohne irgendwelche Ängste. Und dann ist da noch die Geschichte mit Ada, Josephs Schwägerin. Das war für mich alles ein bisschen zu viel und zu unglaubwürdig.
Zwischen den Kapiteln, die aus Josephs Perspektive erzählt werden, werden die Ereignisse aus der Vergangenheit antichronologisch erzählt. Das fand ich wiederum recht gelungen und es verlieh dem Roman etwas eigenes. Insgesamt war das Buch meiner Meinung nach lediglich durchschnittlich, etwas, das man liest, danach jedoch schnell wieder vergisst.