Leise, schlicht und voller Gefühl
„Wirf einen Schatten“ von Elena Fischer ist ein Roman, der leise erzählt wird und trotzdem lange nachhallt. Im Mittelpunkt steht Joseph, ein Bauer in den 1960er-Jahren, dessen Leben aus den Fugen geraten ist, nachdem seine Frau ihn verlassen hat. Er muss sich mit seiner Vergangenheit, seiner Familie und der Frage auseinandersetzen, wie sehr uns unsere Herkunft prägt. Dabei geht es um Verlust, Liebe und den schwierigen Weg, den eigenen Platz im Leben zu finden.
Mir hat sehr gefallen, wie einfühlsam Elena Fischer ihre Geschichte erzählt. Anfangs habe ich mich etwas schwer getan mit dem Schreibstil des Romans. Er ist sehr zurückhaltend und lässt vieles zwischen den Zeilen stehen. Nach und nach hat mir aber genau das sehr gut gefallen, weil dadurch sehr viel Raum für Gedanken und Gefühle blieb. Auch die wechselnden Zeitebenen haben mir sehr gut gefallen, weil sich dadurch Stück für Stück erschließt, wie Joseph zu dem Menschen geworden ist, der er heute ist.
Ich mochte, wie Elena Fischer die Figur des Joseph zeichnet: Joseph ist kein Held, der große Entscheidungen einfach trifft, sondern ein Mensch mit Ängsten, Zweifeln und alten Wunden. Dadurch wirkte er auf mich unglaublich authentisch. Die Figuren Birdie und Ada bringen im Gegenzug viel Wärme und Tiefe in die Geschichte. Gerade diese unterschiedlichen Pole unter den Charakteren mochte ich sehr.
Der Roman ist keine flüchtige und oberflächliche Unterhaltung. Die Geschichte nimmt sich Zeit und beschäftigt sich intensiv mit ihren Figuren und deren Vergangenheit. Vieles wird nicht groß erklärt, sondern entwickelt sich eher leise und manchmal auch schmerzhaft. Gerade diese ruhige Art hat die Geschichte für mich besonders gemacht.
„Wirf einen Schatten“ ist eine besondere, ganz eigene Geschichte, die sowohl leise und schlicht, als auch gleichzeitig tief emotional und berührend erzählt wird. Für mich lebt der Roman vor allem von seinen leisen Momenten, seinen Figuren und den vielen Gefühlen, die zwischen den Zeilen liegen. Eine Geschichte, die nicht laut sein muss, um etwas auszulösen, und die bei mir noch eine Weile nachgewirkt hat.
Mir hat sehr gefallen, wie einfühlsam Elena Fischer ihre Geschichte erzählt. Anfangs habe ich mich etwas schwer getan mit dem Schreibstil des Romans. Er ist sehr zurückhaltend und lässt vieles zwischen den Zeilen stehen. Nach und nach hat mir aber genau das sehr gut gefallen, weil dadurch sehr viel Raum für Gedanken und Gefühle blieb. Auch die wechselnden Zeitebenen haben mir sehr gut gefallen, weil sich dadurch Stück für Stück erschließt, wie Joseph zu dem Menschen geworden ist, der er heute ist.
Ich mochte, wie Elena Fischer die Figur des Joseph zeichnet: Joseph ist kein Held, der große Entscheidungen einfach trifft, sondern ein Mensch mit Ängsten, Zweifeln und alten Wunden. Dadurch wirkte er auf mich unglaublich authentisch. Die Figuren Birdie und Ada bringen im Gegenzug viel Wärme und Tiefe in die Geschichte. Gerade diese unterschiedlichen Pole unter den Charakteren mochte ich sehr.
Der Roman ist keine flüchtige und oberflächliche Unterhaltung. Die Geschichte nimmt sich Zeit und beschäftigt sich intensiv mit ihren Figuren und deren Vergangenheit. Vieles wird nicht groß erklärt, sondern entwickelt sich eher leise und manchmal auch schmerzhaft. Gerade diese ruhige Art hat die Geschichte für mich besonders gemacht.
„Wirf einen Schatten“ ist eine besondere, ganz eigene Geschichte, die sowohl leise und schlicht, als auch gleichzeitig tief emotional und berührend erzählt wird. Für mich lebt der Roman vor allem von seinen leisen Momenten, seinen Figuren und den vielen Gefühlen, die zwischen den Zeilen liegen. Eine Geschichte, die nicht laut sein muss, um etwas auszulösen, und die bei mir noch eine Weile nachgewirkt hat.