Leise, still, gewaltig
In knapp 300 Seiten darf ich mich einem einsamen Mann annähern, der alles verloren hat - Eltern, Frau und Kind...
Die 60er Jahre sind hart und das Landleben ist nicht jedermanns Sache. Doch seinen Bauernhof mit Tieren und Feldern, den will er weiter bewirtschaften. Er will sehen was aus dem was er gesäht hat wird und was die Ernte bringt. Wenn seine Frau dies nicht versteht, will er dies wenigstens seinem Sohn nahebringen. Doch Joseph zweifelt - an sich, an seinem Umfeld an allem und trifft eine Entscheidung. Genau zum richtigen Zeitpunkt tritt unerwartet die 19jährige Birdie in sein Leben und verändert seine Sichtweise ebenso wie Ada, die Schwester seiner Frau, die sich ihm schon immer verbunden fühlte.
Es ist ein leiser Roman, sprachgewaltig, poetisch, feinfühlig, nachvollziehbar und so großartig erzählt, dass man mit Joseph einfach mitfühlen muss. Ich spüre beim Lesen seine Ängste, seine Zweifel, sein "ich möchte doch so gerne, doch ich weiss nicht wie?" Er will nichts verkehrt machen, darum lässt er es einfach bleiben. Sein Kampf endet in Untätigkeit.
Fazit: Unbedingt lesenswert, weil nachvollziehbar und ehrlich im flüssigen Schreibstil geschrieben. Für mich ein Roman der öfter gelesen werden kann - einmal lesen ist zu wenig. Gerne dafür 5 Sterne sowie eine Leseempfehlung.
Die 60er Jahre sind hart und das Landleben ist nicht jedermanns Sache. Doch seinen Bauernhof mit Tieren und Feldern, den will er weiter bewirtschaften. Er will sehen was aus dem was er gesäht hat wird und was die Ernte bringt. Wenn seine Frau dies nicht versteht, will er dies wenigstens seinem Sohn nahebringen. Doch Joseph zweifelt - an sich, an seinem Umfeld an allem und trifft eine Entscheidung. Genau zum richtigen Zeitpunkt tritt unerwartet die 19jährige Birdie in sein Leben und verändert seine Sichtweise ebenso wie Ada, die Schwester seiner Frau, die sich ihm schon immer verbunden fühlte.
Es ist ein leiser Roman, sprachgewaltig, poetisch, feinfühlig, nachvollziehbar und so großartig erzählt, dass man mit Joseph einfach mitfühlen muss. Ich spüre beim Lesen seine Ängste, seine Zweifel, sein "ich möchte doch so gerne, doch ich weiss nicht wie?" Er will nichts verkehrt machen, darum lässt er es einfach bleiben. Sein Kampf endet in Untätigkeit.
Fazit: Unbedingt lesenswert, weil nachvollziehbar und ehrlich im flüssigen Schreibstil geschrieben. Für mich ein Roman der öfter gelesen werden kann - einmal lesen ist zu wenig. Gerne dafür 5 Sterne sowie eine Leseempfehlung.