Licht und Schatten
Der Bergbauer Josef will sich Weihnachten 1963 das Leben nehmen, weil ihn seine Frau zusammen mit dem kleinen Sohn verlassen hat. Doch da klingelt es an seiner Tür und eine fremde junge Frau steht davor. Er sieht sofort, dass sie Hilfe braucht und kümmert sich fürsorglich um sie.
Nach und nach erzählt die Autorin Josefs Leben. Wir erfahren, dass er durch ein Unglück in seiner Kindheit traumatisiert ist. Während wir abwechselnd zwischen den letzten Jahren und der Gegenwart hin- und herspringen, lernen wir die Menschen kennen, die für Josef wichtig sind. Viele davon sind schon verstorben.
Sehr gut gefallen hat mir, wie die Autorin die Arbeit auf dem Bauernhof und das Leben im Dorf beschreibt. Sehr nachvollziehbar ist die erdrückende Einsamkeit, die auf Josef lastet. Wir treffen auf einen Menschen, der sich immer nach den Wünschen anderer gerichtet hat und kaum in der Lage war, sich selbst wahrzunehmen.
Mit ihrem ersten Roman „Paradise Garden“ hat Elena Fischer (*1987) einen hochgleobtes Buch herausgebracht, das sogar für den Deutschen Buchpreis 2023 nominiert war. Manche Rezensenten bezeichneten ihn als rührselig. Auch in „Wirf einen Schatten“ finden sich entsprechende Szenen. Ich empfinde ihre Geschichte als psychologisch gut ausgearbeitet, schließlich gehören Gefühle ins Leben und man sollte sie nicht verleugnen.
Auf jeden Fall lohnt es sich, diesen Roman zu lesen. Am besten lässt man sich ohne großes Vorwissen darauf ein. Denn dann kann er sich kraftvoll entfalten.
Nach und nach erzählt die Autorin Josefs Leben. Wir erfahren, dass er durch ein Unglück in seiner Kindheit traumatisiert ist. Während wir abwechselnd zwischen den letzten Jahren und der Gegenwart hin- und herspringen, lernen wir die Menschen kennen, die für Josef wichtig sind. Viele davon sind schon verstorben.
Sehr gut gefallen hat mir, wie die Autorin die Arbeit auf dem Bauernhof und das Leben im Dorf beschreibt. Sehr nachvollziehbar ist die erdrückende Einsamkeit, die auf Josef lastet. Wir treffen auf einen Menschen, der sich immer nach den Wünschen anderer gerichtet hat und kaum in der Lage war, sich selbst wahrzunehmen.
Mit ihrem ersten Roman „Paradise Garden“ hat Elena Fischer (*1987) einen hochgleobtes Buch herausgebracht, das sogar für den Deutschen Buchpreis 2023 nominiert war. Manche Rezensenten bezeichneten ihn als rührselig. Auch in „Wirf einen Schatten“ finden sich entsprechende Szenen. Ich empfinde ihre Geschichte als psychologisch gut ausgearbeitet, schließlich gehören Gefühle ins Leben und man sollte sie nicht verleugnen.
Auf jeden Fall lohnt es sich, diesen Roman zu lesen. Am besten lässt man sich ohne großes Vorwissen darauf ein. Denn dann kann er sich kraftvoll entfalten.