Melancholie

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teammary Avatar

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Wenn ich den neuen Roman von Elena Fischer mit einem Wort beschreiben müsste, wäre es Melancholie. Denn genau das ist die Stimmung, die dort die gesamte Zeit vorherrscht.
Nach ihrem Debüt war ich wirklich sehr gespannt auf den neuen Roman der Autorin, weil mir dort die junge, weibliche Hauptfigur so gut gefallen hat. Leider kommt für mich der das neue Buch der Autorin lange nicht an diese Erfahrung heran. Und das liegt keinesfalls an der Sprache. Sprachlich besticht der Roman durch die klare, aber doch sehr poetische Sprache und wirklich tolle Sätze, die man auf jeder Seite anstreichen könnte.
Inhaltlich geht es um Joseph, der von seiner Frau und seinem Sohn verlassen wurde und allein auf seinem Hof zurückbleibt. Halt geben ihm Birdie und Ada. Das Buch erzählt sowohl von der jetzigen Zeit als auch in Rückblenden von dem Verlassen Werden, der Geburt, der Kennenlernzeit usw. Joseph ist ein ruhiger und melancholischer Protagonist. Es geht viel um seine Innenwelt. Leider konnte ich mich kaum in ihn hineinversetzen und habe so manche Entscheidung nicht verstanden. Insgesamt war es mir an einigen Stellen dann sogar zu düster und traurig. Außerdem passiert sehr wenig, sodass das Buch für mich einige Längen hat. Deshalb war es für mich leider eine Enttäuschung, wobei ich jedes weitere Buch der Autorin lesen würde, da es von der Sprache absolut besonders ist.