Schatten und Einsamkeit
Nach Elena Fischers beeindruckenden Debütroman „Paradise Garden“ waren meine Erwartungen an „Wirf einen Schatten“ hoch – und sie wurden erfüllt.
Im Mittelpunkt steht Joseph, dessen Frau ihn und das Leben auf seinem Hof verlassen und den gemeinsamen Sohn in die Stadt mitgenommen hat. Joseph Einsamkeit prägt den Roman ebenso wie zwei Frauen: Das ist zum einen seine Begegnung mit Birdie, die an Heiligabend als Fremde an seiner Tür klingelt und die nächsten Wochen bei ihm unterkommt, und zum anderen Josephs Verbindung zu seiner Schwägerin Ada. Durch den Wechsel der Erzählung zwischen Gegenwart und Rückblenden, die immer weiter in die Vergangenheit führen, entfaltet sich nach und nach das vollständige Bild der Beziehungen zwischen den Figuren.
Elena Fischer erzählt diese Geschichte in einer eindringlichen, schönen Sprache. Auch das Cover überzeugt: Der nachdenkliche, ruhige Blick des Protagonisten in die Ferne fängt die Atmosphäre des Romans perfekt ein. „Wirf einen Schatten“ ist ein bewegender und lesenswerter Roman.
Im Mittelpunkt steht Joseph, dessen Frau ihn und das Leben auf seinem Hof verlassen und den gemeinsamen Sohn in die Stadt mitgenommen hat. Joseph Einsamkeit prägt den Roman ebenso wie zwei Frauen: Das ist zum einen seine Begegnung mit Birdie, die an Heiligabend als Fremde an seiner Tür klingelt und die nächsten Wochen bei ihm unterkommt, und zum anderen Josephs Verbindung zu seiner Schwägerin Ada. Durch den Wechsel der Erzählung zwischen Gegenwart und Rückblenden, die immer weiter in die Vergangenheit führen, entfaltet sich nach und nach das vollständige Bild der Beziehungen zwischen den Figuren.
Elena Fischer erzählt diese Geschichte in einer eindringlichen, schönen Sprache. Auch das Cover überzeugt: Der nachdenkliche, ruhige Blick des Protagonisten in die Ferne fängt die Atmosphäre des Romans perfekt ein. „Wirf einen Schatten“ ist ein bewegender und lesenswerter Roman.