Über seinen eigenen Schatten springen

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pamela Avatar

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„Seine Frau und sein Sohn hatten alle Geräusche mitgenommen“ …… dieser Satz trifft es schon ganz genau …. Joseph ist einsam, seit seine Frau und sein Sohn ihn verlassen haben. Und diese Einsamkeit und unerträgliche Stille in einem bedrückend engen Bergdorf in den 1960er Jahren spürt man in jedem Satz dieses Romans. Selbst die Nachbarn halten Abstand – selber schuld der eigenbrötlerische Joseph, dass ihn die Frau verlassen hat. So beschließt er am Weihnachtsabend sich das Leben zu nehmen – als es an der Tür klopft und Birdie in sein Leben tritt. Birdie ist auf der Flucht vor ihrer Familie und versucht ihren eigenen Lebensweg zu finden.

In Rückblenden wird erläutert wie Joseph und Lis sich kennengelernt haben und wie es zu ihrer Entfremung kam. Lis träumt von Urlauben in Italien, Ausflügen in die Stadt – während Joseph sein Heimatdorf und die Natur genügen.

Und dann ist natürlich noch Josephs Schwägerin Ada - zu der er sich bereits länger hingezogen fühlt. Drei wundervolle Frauen die Joseph aber schlussendlich auch einen "Weg aufzeigen" damit auch sein Leben die richtige Wendung findet.

Diese Geschichte hat mich von der ersten Seite in ihren Bann gezogen. Was soll man sagen - phänomenal!! Unbedingte Leseempfehlung!!