Zerissen
Elena Fischer erzählt in "Wirf einen Schatten" einfühlsam von Joseph, der zwischen zwei Lieben steht und sich im Ringen um eine Entscheidung selbst zu verlieren droht. Besonders berührt hat mich, wie nachvollziehbar die innere Zerrissenheit dargestellt wird.
Die Geschichte spielt in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts, aber das Thema ist zeitlos. Manchmal möchte man die Hauptfigur ein wenig anschubsen und wünscht ihr mehr Entscheidungsfreude.
Der Roman liest sich flüssig und schafft es, die emotionalen Spannungen gut zu transportieren. Ich habe mit der Hauptfigur mitgefühlt und ihre Unsicherheit gut nachempfinden können.
Ein kleiner Kritikpunkt für mich war das Ende: Es wirkte auf mich etwas zu kitschig und glatt. Ich hätte mir hier mehr Mut zu einem offeneren oder auch dramatischeren Abschluss gewünscht.
Die Geschichte spielt in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts, aber das Thema ist zeitlos. Manchmal möchte man die Hauptfigur ein wenig anschubsen und wünscht ihr mehr Entscheidungsfreude.
Der Roman liest sich flüssig und schafft es, die emotionalen Spannungen gut zu transportieren. Ich habe mit der Hauptfigur mitgefühlt und ihre Unsicherheit gut nachempfinden können.
Ein kleiner Kritikpunkt für mich war das Ende: Es wirkte auf mich etwas zu kitschig und glatt. Ich hätte mir hier mehr Mut zu einem offeneren oder auch dramatischeren Abschluss gewünscht.