Magie, Herkunft und knisternde Spannung – ein Leseeindruck mit Sogwirkung

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Schon Klappentext und Cover haben sofort meine Neugier geweckt – die Leseprobe hat diesen ersten Eindruck klar bestätigt. ✅

Der Einstieg ist direkt, lebendig und sehr angenehm zu lesen. Die Geschichte liest sich trotz New Adult/Romantasy eher jugendlich, bewusst leicht und zugänglich, mit einem flüssigen Erzählton, der schnell in die Handlung zieht.

Die Verbindung aus Hexenmagie, Werwölfen und einer besonderen Herkunft wirkt vertraut und gleichzeitig eigenständig. Trotz aktueller Trends im Genre setzt die Geschichte eigene Akzente, vor allem durch die Idee einer Hexe mit Werwolf-Merkmalen, die von Beginn an Spannung erzeugt.

Cordelia ist eine Protagonistin, die sofort Sympathie weckt. Sie wirkt selbstbewusst, klug und nahbar, ohne naiv zu erscheinen.

Besonders gelungen finde ich die Dynamik zwischen Cordelia und Bishop. Ihre Begegnungen sind von spürbarer Spannung geprägt, zugleich gibt es Momente mit Leichtigkeit und feinem Humor. Diese Mischung aus Nähe, Unsicherheit und unterschwelliger Gefahr macht neugierig darauf, wie sich ihre Beziehung weiterentwickeln wird – und welche Rolle Bishop tatsächlich spielt.

Der Schreibstil ist modern, flüssig und sehr bildhaft. Die Seiten lesen sich schnell weg, die Szenen entstehen mühelos im Kopf. Auch das Cover passt hervorragend zur Geschichte: Es transportiert Stärke, Magie, Gefahr und Leidenschaft und unterstreicht die Atmosphäre des Buches stimmig.

Nach der Leseprobe bleibt vor allem eines: der starke Wunsch weiterzulesen. Ich möchte wissen, wie Cordelias Geschichte sich entfaltet, welche Konsequenzen ihre Herkunft hat und wem man in dieser Welt wirklich trauen kann.