Spannender Auftakt

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dieunterhoferin Avatar

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Das Buchcover finde ich sehr schön, besonders der Farbkontrast mit den roten Blumen/Rosen, die auf einem - wie es scheint - Tor ranken gefällt mir sehr. Definitiv ein Buch, zu dem ich in der Buchhandlung greifen würden.

Das Buch ist in der 1. Person Präsens geschrieben, sodass man beim Lesen das Gefühl direkt dabei zu sein. Die Sprache ist eher dezenter gewählt und man stellt bald fest, dass es sich um einen historischen Fantasy-Roman handelt. Das finde ich sehr spannend, weil ich noch nicht viele Bücher mit solch einem Setting gelesen habe. Die relativ kurzen Kapitel empfinde ich als sehr angenehm.
Der Spannungsaufbau ist gelungen. Das Buch hat einen direkten Einstieg in die Geschichte (kein Prolog oder so) und es geht gleich direkt damit los, dass die Protagonistin Cordelia mit ihrer Freundin Audrey und deren Cousine Henrietta spazieren geht und dabei bemerkt, dass sie von einem unbekannten Mann verfolgt wird. Wir erfahren beim Lesen gleich zu Beginn außerdem, dass Cordelia eine Hexe ist, die ganz normal in London bei ihrer Tante Lenora lebt.
Cordelia schafft es nur kurz dem Unbekannten aus dem Weg zu gehen, dann ist er plötzlich hinter ihr. Cordelia stellen sich die Nackenhaare auf, als er sie mit ihrem richtigen Hexen-Nachnamen anspricht, den sie eigentlich nicht öffentlich benützt. Sie soll mit ihm kommen.
Durch das Auftauchen ihrer Freundinnen, von denen sie isch kurz getrennt hatte, schafft sie es der Situation zu entkommen. Zuhause berichtet sie ihrer Tante von dem Vorfall und die Spannung nimmt erneut zu, als diese sofort zum Aufbruch drängt und ihr erklärt, dass es sich bei dem Unbekannten um Bishop Daniels, einem Werwolf, handelt, der für Cordelias Vater arbeitet.
Ihre Tante wird - wie es scheint - unter einem Vorwand aus dem Haus gelockt, Cordelia soll das Haus magisch verriegeln. Als ihre Freundinnen bei ihr läuten, lässt sie sie herein. Cordelia ist in Gedanken, viele Fragen schwirren in ihrem Kopf herum, besonders Fragen über ihren Vater, den sie nie kennengelernt hat. Schließlich zählt sie eins und eins zusammen: Ihr Vater ist ein Werwolf, außerdem noch ein Alpha. Als Cordelia bemerkt, dass ihr Schutzzauber gebrochen wurde, sie aber niemanden an der Tür sieht, muss sich Cordelia der Fragen stellen, ob die Gefahr überhaupt tatsächlich von Bishop Daniels ausgegangen ist?
Die Leseprobe endet mega spannend: Offenbar ist Henrietta nicht die, die sie vorgibt zu sein, und Cordelia muss mitansehen, wie Henrietta ihrer Freundin Audrey ein Messer an den Hals setzt.

Die Leseprobe hat mit sehr gut gefallen, ich würde am liebsten gleich weiterlesen. Cordelia ist ein sehr interessanter Charakter, die tough, selbstbewusst und nicht auf den Mund gefallen ist. Das Setting gefällt mir ebenso gut. Bereits beim Lesen der Leseprobe habe ich schon eine Menge Fragen im Kopf: Wer ist Henrietta? Was ist ihr Ziel? Was verbirgt Lenora? Wieso gehören Cordelia und ihre Tante eigentlich keinem Zirkel an? Wird Bishop Daniels noch rechtzeitig auftauchen? etc.
Ich vermute, dass das Buch weiterhin so spannend bleibt, und dass es sich noch eine actionreiche knisternde Romantasy entwickelt.
Um auf all diese Fragen (und Vermutungen) antworten zu bekommen, würde ich mich freuen das Buch zu gewinnen.