Ein Buch, das wütend macht!
Bücher lösen in uns Leserinnen immer etwas aus. Das kann von postiven Gefühlen wie Rührung, Freude, Instpiration bis hin zu negativen Gefühlen wie Enttäuschung, Frust und Langweile reichen. "Witch of Wolves" von Kaylee Archer hat vor allem eines in mir ausgelöst - und das war Wut. Das liegt nicht an der Autorin, nicht an ihrer sympathischen und mutigen Hauptfigur, nicht am Schreibstil oder der erdachten Welt. Nein das lag einzig und allein an einigen der männlichen Figuren! Die Geschichte spielt nämlich, anders als ich es zunächst erwartet und vermutet hatte, nicht in der Gegenwart, sondern in irgendeinem vergangenen Jahrhundert. Auch wenn kein genaues Datum genannt wird, wird schnell klar, dass es zu einer Zeit spielt, in der Frauen absolut nichts selbst zu entscheiden und zu bestimmen hatten. Der Umgang mit Cordiela (Hauptfigur) war teilweise wirklich sexistisch und menschenverachtend und hat mich tierisch aufgeregt. Das hat zeitweise für mich leider die eigentliche Handlung überschattet, was sehr schade ist, da ich die ausgedachte Fantasywelt mit ihren magischen Figuren wirklich gelungen und spannend finde. Cordiela als Hauptfigur ist auf jeden Fall gelungen und ich freue mich trotz allem auf den zweiten Band und bin gespannt, welche Hindernisse sie dort bewältigen muss.