Ein düsterer Romantasy‑Reihenauftakt mit Werwölfen und Hexen
Cordelia ist eine Hexe, die in der übernatürlichen Apotheke ihrer Tante in London arbeitet. Dieses unauffällige Leben endet jedoch schnell, als der gutaussehende Werwolf Bishop sie auf Wunsch ihres ihr unbekannten Vaters, dem Alpha eines Wolfsrudels, entführt.
Sie erfährt, dass sie einer mächtigen Linie von Hexen mit Werwolfsmerkmalen entstammt. Da ihr Vater sicherstellen möchte, dass das Rudel familiengeführt bleibt, will er Cordelia mit Bishop verheiraten, damit dieser Alpha wird.
Cordelia findet das allerdings nicht besonders prickelnd und versucht zu fliehen. Doch Bishop ist eigentlich gar nicht so schlimm wie gedacht und vielleicht ist er sogar derjenige, der sie schlussendlich vor all den Gefahren da draußen beschützen kann …
Die Charaktere:
Cordelia fand ich grundsätzlich sympathisch, jedoch hat man an vielen Stellen gemerkt, dass sie sehr naiv und verunsichert ist und unter allen Umständen unabhängig sein möchte.
Bishop fand ich leider stellenweise nicht ganz so greifbar. An sich war er sympathisch, und seine Gesten Cordelia gegenüber waren sehr zuvorkommend. In manchen Situationen konnte ich ihn jedoch absolut nicht einschätzen und wusste nicht genau, was ich nun von ihm halten soll.
Bei den Nebencharakteren gab es tatsächlich ein paar, die mich ein bisschen arg genervt haben, vermutlich war das jedoch beabsichtigt.
Die Umsetzung:
Das Cover finde ich tatsächlich nicht wirklich gelungen und meiner Meinung nach passt es auch nicht ganz zur Geschichte. Den Klappentext fand ich dafür umso besser.
Die Geschichte ist aus Cordelias Sicht geschrieben, und ihre Perspektive mochte ich sehr, unter anderem, weil der Schreibstil fließend und sehr bildlich ist.
Dass das Buch im viktorianischen Zeitalter spielt, merkt man vor allem an den Einstellungen gegenüber Frauen, die oft nur als Besitz und nicht als eigenständige Lebewesen behandelt werden. Dass Cordelia sich dagegen wehrt, fand ich gut.
Die Handlung spielt sich hauptsächlich an zwei Orten ab: dem Haus von Cordelias Tante und dem Herrenhaus des Werwolfrudels. Da es in dieser Hinsicht nicht ganz so viel Abwechslung gab, hoffe ich, dass im Folgeband etwas mehr Vielfalt geboten wird.
Abgesehen davon fand ich die Storyline sehr gut. Es gab immer wieder neue Enthüllungen, sodass es tatsächlich nicht langweilig wurde, und das Buch war perfekt für zwischendurch.
Was man vielleicht noch erwähnen sollte, ist, dass die Geschichte düster und teilweise auch sehr brutal ist.
Mein Fazit:
Für alle, die eine spannende, im viktorianischen Zeitalter spielende Romantasy-Geschichte mit Hexen und Werwölfen suchen, ist dieses Buch definitiv einen Blick wert.
Von mir bekommt der Reihenauftakt 3,5 von 5 Sternen.
Sie erfährt, dass sie einer mächtigen Linie von Hexen mit Werwolfsmerkmalen entstammt. Da ihr Vater sicherstellen möchte, dass das Rudel familiengeführt bleibt, will er Cordelia mit Bishop verheiraten, damit dieser Alpha wird.
Cordelia findet das allerdings nicht besonders prickelnd und versucht zu fliehen. Doch Bishop ist eigentlich gar nicht so schlimm wie gedacht und vielleicht ist er sogar derjenige, der sie schlussendlich vor all den Gefahren da draußen beschützen kann …
Die Charaktere:
Cordelia fand ich grundsätzlich sympathisch, jedoch hat man an vielen Stellen gemerkt, dass sie sehr naiv und verunsichert ist und unter allen Umständen unabhängig sein möchte.
Bishop fand ich leider stellenweise nicht ganz so greifbar. An sich war er sympathisch, und seine Gesten Cordelia gegenüber waren sehr zuvorkommend. In manchen Situationen konnte ich ihn jedoch absolut nicht einschätzen und wusste nicht genau, was ich nun von ihm halten soll.
Bei den Nebencharakteren gab es tatsächlich ein paar, die mich ein bisschen arg genervt haben, vermutlich war das jedoch beabsichtigt.
Die Umsetzung:
Das Cover finde ich tatsächlich nicht wirklich gelungen und meiner Meinung nach passt es auch nicht ganz zur Geschichte. Den Klappentext fand ich dafür umso besser.
Die Geschichte ist aus Cordelias Sicht geschrieben, und ihre Perspektive mochte ich sehr, unter anderem, weil der Schreibstil fließend und sehr bildlich ist.
Dass das Buch im viktorianischen Zeitalter spielt, merkt man vor allem an den Einstellungen gegenüber Frauen, die oft nur als Besitz und nicht als eigenständige Lebewesen behandelt werden. Dass Cordelia sich dagegen wehrt, fand ich gut.
Die Handlung spielt sich hauptsächlich an zwei Orten ab: dem Haus von Cordelias Tante und dem Herrenhaus des Werwolfrudels. Da es in dieser Hinsicht nicht ganz so viel Abwechslung gab, hoffe ich, dass im Folgeband etwas mehr Vielfalt geboten wird.
Abgesehen davon fand ich die Storyline sehr gut. Es gab immer wieder neue Enthüllungen, sodass es tatsächlich nicht langweilig wurde, und das Buch war perfekt für zwischendurch.
Was man vielleicht noch erwähnen sollte, ist, dass die Geschichte düster und teilweise auch sehr brutal ist.
Mein Fazit:
Für alle, die eine spannende, im viktorianischen Zeitalter spielende Romantasy-Geschichte mit Hexen und Werwölfen suchen, ist dieses Buch definitiv einen Blick wert.
Von mir bekommt der Reihenauftakt 3,5 von 5 Sternen.