Solide, aber hat mich nicht umgehauen

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mamo101 Avatar

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In Witch of the Wolves: Halbmond-Erbe geht es um die Hexe Cordelia, die bei ihrer Tante in London lebt und aufgrund einer drohenden Gefahr endlich erfährt, dass ihr Vater ein Werwolf ist. Kurz darauf wird sie von dessen Rudelmitglied Bishop entführt. Bishop wirkt geheimnisvoll und anziehend, aber wem kann sie wirklich vertrauen?

Ich war zunächst etwas skeptisch, weil die Hauptfigur halb Hexe und halb Werwolf ist. Ich war unsicher, ob mir das gefallen würde. Die ersten Seiten des Buches haben mich jedoch direkt gefesselt: eine spannende Ausgangslage und die neckischen Dialoge zwischen den Hauptfiguren haben mir sehr gut gefallen. Leider hat meine Begeisterung im Verlauf der Geschichte etwas nachgelassen, da die Handlung stellenweise recht langatmig wirkt und mir zwischendurch die Spannung fehlte.

Nichtsdestotrotz fand ich den Schreibstil angenehm zu lesen und kam insgesamt schnell durch das Buch, zumal die Geschichte gegen Ende wieder an Fahrt aufnimmt. Die Charaktere waren in Ordnung, auch wenn sich die Beziehung zwischen Cordelia und Bishop für meinen Geschmack etwas zu schnell entwickelt hat.

Zusammenfassend fand ich die Geschichte solide mit einer guten Grundidee, die mich jedoch nicht vollständig mitreißen konnte.