Starker Auftakt mit viel Gefühl und ungenutztem Potenzial

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Das Cover von Witch of the Wolves ist mir sofort aufgefallen. Die dunkle, mystische Gestaltung passt sehr gut zur Geschichte und fängt die Atmosphäre perfekt ein.

Im Mittelpunkt steht Cordelia, eine junge Hexe, die plötzlich erfährt, dass ihre Herkunft und ihre Kräfte weit bedeutender sind als gedacht. Die Verbindung von Hexen und Werwölfen fand ich besonders spannend und bietet viel Potenzial für Konflikte und Entwicklungen.

Der Schreibstil von Kaylee Archer ist angenehm und flüssig. Ich bin schnell in die Geschichte hineingekommen und konnte das Buch zügig lesen. Allerdings nimmt die Liebesgeschichte sehr viel Raum ein, wodurch andere interessante Aspekte der Welt etwas zu kurz kommen.

Cordelia ist eine starke Figur mit eigenem Willen, auch wenn sie auf mich stellenweise widersprüchlich wirkte. Bishop bleibt lange geheimnisvoll, was ihn interessant macht, mir emotional aber etwas Distanz ließ.


Mein Fazit zu Buch:

Ein unterhaltsamer Reihenauftakt mit einer tollen Grundidee, der sich stark auf die Romance konzentriert und dabei etwas Potenzial verschenkt. Trotzdem macht das Buch neugierig auf die Fortsetzung und ist besonders für Fans von Romantasy empfehlenswert.