Werwolf schnappt sich eine Hexe

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mallory90 Avatar

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Der Debut-Romantasyroman „Witch of the Wolves - Halbmonderbe“ der mir zuvor noch unbekannten Autorin Kaylee Archer, nahm mich von der ersten Seite an gefangen, indem ich sogleich mit der Hexe Cordelia Levine bei einem Kurierdienst für ihre Tante das Gefühl drohender Gefahr erleben durfte, da sie das Gefühl nicht losließ verfolgt zu werden. Nachdem sich dieses Gefühl auch bewahrheitete, konnte ich regelrecht nicht mehr aufhören zu lesen, um zu erfahren, wie sich die Geschichte weiter entfaltete und wie Cordelia sich gegen die Werwölfe behaupten kann. Der bildhafte und emotionale Sprachstil Archers hat mir auch dabei auch sehr geholfen, mich wirklich in die Geschichte fallen lassen zu können und mit der Hauptprotagonistin mitzufiebern bzw. -leiden. Bishop Daniels, der mögliche Alphaanwärter des Rudels ihres Vaters, der sie anfangs entführte, war über den Großteil des Romans sehr zwielichtig und ich hoffte doch auch immer an das Gute in ihm und das er sich an Cordelias Seite stellt.
Zudem machen die angenehme Haptik und das wunderschön gestaltete Cover des Buches wirklich etwas her.
Im Großen und Ganzen kann ich „Witch of the Wolves“ aus tiefstem Herzen all jenen empfehlen, die Fantasybücher mögen, da sich Hexen vortrefflich mit Werwölfen mixen lassen und Archer damit etwas Neues erschaffen hat.