Vielleicht beginnt Glück genau dort, wo der Plan aufhört

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fandsy Avatar

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Was, wenn das Leben, das man sich aufgebaut hat, plötzlich nicht mehr reicht? Und was, wenn ausgerechnet ein fremder Mensch einem zeigt, dass man vielleicht gar nicht der sein muss, für den man sich immer gehalten hat?

Genau dieser Gedanke ist mir nach der Leseprobe von Wolkenberührpunkt hängen geblieben. Ich mag, dass hier offenbar nicht die großen Antworten im Vordergrund stehen, sondern die kleinen Dinge dazwischen: eine Begegnung in einer Buchhandlung, abgezählte Münzen, eine alte Geschichte, ein geheimnisvolles „J“ – und zwei Menschen, die sich eigentlich nichts zu sagen haben dürften und sich vielleicht gerade deshalb etwas zu sagen haben.

Besonders neugierig macht mich Roman. Ich möchte verstehen, was in dieser Silvesternacht passiert ist und warum ihn die Erinnerung daran bis heute begleitet. Und natürlich möchte ich wissen, ob der Wolkenberührpunkt tatsächlich ein Ort ist, an dem Wünsche eine Chance bekommen – oder ob man manchmal einfach nur hoch genug steigen muss, um wieder zu wissen, wo man hingehört.

Die Leseprobe fühlt sich für mich nach einer Geschichte an, die nicht laut werden muss, um lange nachzuwirken. Genau solche Bücher möchte ich weiterlesen.