Vielleicht findet uns das Glück, wenn wir aufhören zu suchen
Das Cover von „Wolkenberührpunkt“ gefällt mir sehr gut, weil es auf mich ruhig, melancholisch und gleichzeitig hoffnungsvoll wirkt. Schon die Beschreibung macht deutlich, dass hier nicht nur eine Geschichte erzählt wird, sondern dass es um die großen Fragen des Lebens geht: Wer sind wir, wenn wir einmal alle Erwartungen und Rollen ablegen? Der Schreibstil wirkt auf mich sensibel, ehrlich und sehr bildhaft. Besonders berührt mich die Begegnung zwischen Christoph und Roman, deren Lebenswege kaum unterschiedlicher sein könnten und die sich dennoch auf besondere Weise miteinander verbinden. Romans Geschichte rund um den Schock der Silvesternacht, die Suche nach „J“ und den geheimnisvollen Wolkenberührpunkt weckt meine Neugier. Ich möchte unbedingt weiterlesen, weil ich erfahren möchte, welche Spuren die Vergangenheit hinterlassen hat und ob zwei Menschen einander helfen können, wieder einen Weg zum eigenen Glück zu finden.