Würdige Fortsetzung?
Der Roman beginnt mit einem Ende: dem Abschied von Borussia Mönchengladbach. Kramer beschreibt diesen Moment nicht als sportliche Entscheidung, sondern als Verlust einer großen Liebe. Die Sprache ist direkt, emotional, ohne Pathos, aber voller Schwere. Man spürt die Leere, die entsteht, wenn ein Lebensabschnitt endet, der einen über Jahre definiert hat. Diese Ehrlichkeit ist die Stärke des Buches.
Parallel dazu öffnet sich eine zweite Ebene: die Begegnung mit Roman, einem jungen Mann, der Kramers Buch kauft und dessen eigene Geschichte sich langsam entfaltet. Die Rückblenden in Romans Kindheit gehören zu den eindrucksvollsten Teilen der Leseprobe. Sie sind klar, schmerzhaft und präzise erzählt. Die Szene, in der Roman an Silvester erfährt, dass er adoptiert wurde, ist intensiv und ohne jede Übertreibung.
Die Sprache bleibt durchgehend nah, ruhig und authentisch. Kramer schreibt nicht literarisch verkleidet, sondern so, wie man denkt, wenn man etwas wirklich erlebt hat. Das macht den Roman zugänglich und gleichzeitig tief.
Christoph Kramer verbindet persönliche Erfahrung mit einer starken, klaren Erzählstimme. Ich bin sehr gespannt, wie es mit diesem Autor weitergeht.
Parallel dazu öffnet sich eine zweite Ebene: die Begegnung mit Roman, einem jungen Mann, der Kramers Buch kauft und dessen eigene Geschichte sich langsam entfaltet. Die Rückblenden in Romans Kindheit gehören zu den eindrucksvollsten Teilen der Leseprobe. Sie sind klar, schmerzhaft und präzise erzählt. Die Szene, in der Roman an Silvester erfährt, dass er adoptiert wurde, ist intensiv und ohne jede Übertreibung.
Die Sprache bleibt durchgehend nah, ruhig und authentisch. Kramer schreibt nicht literarisch verkleidet, sondern so, wie man denkt, wenn man etwas wirklich erlebt hat. Das macht den Roman zugänglich und gleichzeitig tief.
Christoph Kramer verbindet persönliche Erfahrung mit einer starken, klaren Erzählstimme. Ich bin sehr gespannt, wie es mit diesem Autor weitergeht.