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-madita- Avatar

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Es fing so gut an...

Die Hinführung zur Begegnung zweier Männer, die unterschiedlicher kaum sein könnten und deren Familiengeschichte sich vollkommen konträr entwickelt hat, klang im Vorfeld wirklich gut und interessant. Einerseits der junge Mann, der in einem wohlgeordneten und liebevollen Elternhaus aufwächst, mit Talent gesegnet ist, das ihm zu Ruhm, Erfolg und einer finanziell abgesicherten Zukunft verhilft. Und auf der anderen Seite Roman, ein Mann, der auf der Suche nach einem Haltepunkt im Leben ist und früh die Orientierung verloren zu haben schein.

Also, im Grunde genommen ein Ausgangspunkt für eine interessante Begleitung der Entwicklung zu zwei Personen bzw. Persönlichkeiten. Als beide sich begegnen, ganz unverhofft, könnte sich etwas entwickeln - aber für mich ging der Plan nicht auf. Ich würde es als "nicht Fisch, nicht Fleisch" bezeichnen. Ich fühlte mich auch nicht "berührt", um den Titel umzudeuten. Für mich war auch sprachlich einiges zu plakativ und wenig überzeugend. Leider.

Möglicherweise ist das Buch aber auch eher geeignet für eine jüngere Leserschaft, die sich dem "coming of age" noch zugehöriger fühlt.