Den Wolken zum Greifen nah!

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nick22 Avatar

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Ich habe mich sehr auf das 2. Buch von Christoph Kramer gefreut, weil ich schon seinen Debütroman so toll fand.
Ich kann vorab sagen, dass ich finde, der Autor hat sich in seinem Schreibstil nochmal weiter entwickelt. Er wählt unglaublich schöne Worte um Situationen zu beschreiben, malt mit seinen Worten Bilder und man merkt wie toll er damit dem Leser die Geschichte so nah bringen kann.

Es macht außerdem die Geschichte nochmals persönlicher als sie sowieso schon ist.

In seinem Roman erzählt der Autor die Geschichte von Roman, den Kramer getroffen hat, als sein erstes Buch erschienen ist. Roman erzählt Christoph von seiner Jugend, den Freunden, den Gefühlen, dem Lebensbedingungen unter denen er aufgewachsen ist.

In dem Buch wird die Geschichte von Roman erzählt, aber zwischen den Kapiteln gibt es dann immer kurze Passagen, in denen Christoph Kramer Romans Situation mit seiner und seinem Leben vergleicht. Es geht viel um Dankbarkeit, Träume verwirklichen und das Erwachsenwerden.

Ich mag den Wechsel der Perspektiven sehr. Aber ganz besonders die Art, wie Kramer diese Geschichte aufbaut und rüber bringt.
Mit dem "Wolkenberührpunkt", den Roman mit seinen Freunden immer aufsucht, hat Kramer ein Wort genutzt, das so viel über die Geschichte aussagt. Ein perfekter Buchtitel mit ganz tollen Cover.

Mir war klar, dass das Leben von Roman nicht so geradlinig verlaufen ist, aber manchmal waren mir etwas ungewöhnliche Zeitsprünge und Cuts in der Geschichte, die meinen Lesefluß zum Stocken gebracht haben. Mira war etwas unnahbar dargestellt, aber alle Charaktere waren sehr sympathisch und bildlich dargestellt. Deshalb der minimale Abzug, so dass ich dem Buch insgesamt 4,5/5 Sternen gebe inklusive klarer Leseempfehlung.