Ein berührender und einfühlsamer Roman

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annamagareta Avatar

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„Wolkenberührpunkt“ ist nach „Das Leben fing im Sommer an“ das zweite Buch des Autors und Fußballweltmeisters Christoph Kramer.

Am Tag der Veröffentlichung seines ersten Buches begibt sich Christoph Kramer in die Buchhandlung und beobachtet dort den ersten Käufer seines Buches. Es ist Roman, er spricht ihn an und es entwickelt sich ein Gespräch, in dem Roman dem Autor seine Lebensgeschichte erzählt.

Während Roman auf der Suche nach seiner Identität ist und dabei berichtet, wie sein Leben aus den Fugen gerät, gibt es zwischendurch immer wieder persönliche Einschübe aus dem Leben des Autors. Diese regen sehr zum Nachdenken an. Es geht um Identität, Familie, Herkunft, Glück und das Leben.

Der titelgebende Wolkenberührpunkt spielt auch immer wieder eine Rolle.

Durch die eingeschobenen Kapitel des Autors wird der Kontrast zwischen ihm und seinem Protagonisten gelungen eingefangen. Während Roman unfreiwillig haltlos wird, hinterfragt der Autor kritisch seine eigene Karriere sowie sein behütetes Umfeld. Es wird deutlich wie befreiend es sein kann, diesen Status loszulassen.

Abschließend kommt die Erzählung wieder in der Gegenwart an und der Kreis schließt sich, so dass die Handlung gelungen abgerundet wird. Durch seine Nachsätze zeigt der Autor nochmals deutlich, dass in ihm viel mehr steckt als das Bild, das man von außen auf den Fußballweltmeister hatte.

Mich hat das Buch berührt und zum Nachdenken angeregt. Ich bin gespannt, ob wir noch mehr von Christoph Kramer zu lesen bekommen.