Ein Buch, das mich erst nach und nach berühren konnte
Der Einstieg ins Buch war für mich zunächst etwas schwierig. Gerade im ersten Drittel blieben mir die Figuren noch zu blass. Mir fehlten die Hintergründe, um ihre Probleme, Schicksalsschläge und vor allem ihre Emotionen wirklich greifen und nachvollziehen zu können. Ich konnte zwar erahnen, dass hinter allem mehr steckt, aber so richtig mitfühlen konnte ich anfangs noch nicht.
Was mich allerdings von Beginn an überzeugt hat, war Christoph Kramers Schreibstil. Er schreibt unglaublich tiefgründig, stellenweise fast poetisch, und trotzdem liest sich das Buch wunderbar flüssig. Seine Worte haben etwas, das zum Innehalten und Nachdenken einlädt.
Etwa ab der Hälfte hat mich die Geschichte dann endlich gepackt. Ich wollte weiterlesen, mehr erfahren und die Figuren besser verstehen. Durch die kleinen Anekdoten und die nach und nach aufgedeckten Hintergründe konnte ich ihre Gefühle plötzlich viel besser einordnen. Und genau da hat das Buch für mich angefangen, seine eigentliche Wirkung zu entfalten. Ich konnte mitfühlen, Verständnis entwickeln und an manchen Stellen wirklich mitleiden.
Besonders der Vergleich zwischen Romans und Chris’ Kindheit ist mir positiv aufgefallen. Für mich wirkte dieser sehr authentisch. Kramer vermittelt glaubhaft, wie unterschiedlich die Voraussetzungen sein können, mit denen wir ins Leben starten, und wie sehr diese unseren Blick auf die Welt prägen. Ich hatte dabei nie das Gefühl, dass er seine eigene privilegierte Kindheit einfach nur erwähnt, sondern vielmehr, dass er sich ihrer Bedeutung wirklich bewusst ist. Gerade das fand ich sehr ehrlich und nachvollziehbar.
Ein Abschnitt, der mich besonders berührt hat, war Chris’ Auseinandersetzung mit Liebeskummer und der Frage, wen man eigentlich lieben darf. Das hat mich zum Nachdenken gebracht und emotional wirklich abgeholt. Überhaupt steckt in diesem Buch so viel mehr, als ich anfangs erwartet hatte. Es werden zahlreiche Themen aufgegriffen, die einen auch nach dem Lesen noch beschäftigen und die eigene Sicht auf manche Dinge hinterfragen lassen.
Was ich allerdings schade fand: Am Ende blieben für mich einige Erzählstränge offen. Ich hätte mir gewünscht, bei manchen Dingen noch etwas mehr Klarheit zu bekommen, gerade weil ich im Laufe der Geschichte eine stärkere Verbindung zu den Figuren aufgebaut hatte.
Mein Fazit: Wolkenberührungspunkt war für mich ein Buch, das etwas Anlauf gebraucht hat. Der Anfang konnte mich emotional noch nicht richtig erreichen, aber je mehr ich über die Figuren und ihre Hintergründe erfahren habe, desto näher bin ich ihnen gekommen. Am Ende hat mich vor allem die tiefgründige, beinahe poetische Sprache und die Vielfalt der angesprochenen Themen überzeugt.
Nicht jedes Buch berührt einen sofort. Manchmal braucht es ein wenig Zeit, bis man wirklich versteht, was zwischen den Zeilen steckt. Und genau so war es für mich bei diesem Buch.
Was mich allerdings von Beginn an überzeugt hat, war Christoph Kramers Schreibstil. Er schreibt unglaublich tiefgründig, stellenweise fast poetisch, und trotzdem liest sich das Buch wunderbar flüssig. Seine Worte haben etwas, das zum Innehalten und Nachdenken einlädt.
Etwa ab der Hälfte hat mich die Geschichte dann endlich gepackt. Ich wollte weiterlesen, mehr erfahren und die Figuren besser verstehen. Durch die kleinen Anekdoten und die nach und nach aufgedeckten Hintergründe konnte ich ihre Gefühle plötzlich viel besser einordnen. Und genau da hat das Buch für mich angefangen, seine eigentliche Wirkung zu entfalten. Ich konnte mitfühlen, Verständnis entwickeln und an manchen Stellen wirklich mitleiden.
Besonders der Vergleich zwischen Romans und Chris’ Kindheit ist mir positiv aufgefallen. Für mich wirkte dieser sehr authentisch. Kramer vermittelt glaubhaft, wie unterschiedlich die Voraussetzungen sein können, mit denen wir ins Leben starten, und wie sehr diese unseren Blick auf die Welt prägen. Ich hatte dabei nie das Gefühl, dass er seine eigene privilegierte Kindheit einfach nur erwähnt, sondern vielmehr, dass er sich ihrer Bedeutung wirklich bewusst ist. Gerade das fand ich sehr ehrlich und nachvollziehbar.
Ein Abschnitt, der mich besonders berührt hat, war Chris’ Auseinandersetzung mit Liebeskummer und der Frage, wen man eigentlich lieben darf. Das hat mich zum Nachdenken gebracht und emotional wirklich abgeholt. Überhaupt steckt in diesem Buch so viel mehr, als ich anfangs erwartet hatte. Es werden zahlreiche Themen aufgegriffen, die einen auch nach dem Lesen noch beschäftigen und die eigene Sicht auf manche Dinge hinterfragen lassen.
Was ich allerdings schade fand: Am Ende blieben für mich einige Erzählstränge offen. Ich hätte mir gewünscht, bei manchen Dingen noch etwas mehr Klarheit zu bekommen, gerade weil ich im Laufe der Geschichte eine stärkere Verbindung zu den Figuren aufgebaut hatte.
Mein Fazit: Wolkenberührungspunkt war für mich ein Buch, das etwas Anlauf gebraucht hat. Der Anfang konnte mich emotional noch nicht richtig erreichen, aber je mehr ich über die Figuren und ihre Hintergründe erfahren habe, desto näher bin ich ihnen gekommen. Am Ende hat mich vor allem die tiefgründige, beinahe poetische Sprache und die Vielfalt der angesprochenen Themen überzeugt.
Nicht jedes Buch berührt einen sofort. Manchmal braucht es ein wenig Zeit, bis man wirklich versteht, was zwischen den Zeilen steckt. Und genau so war es für mich bei diesem Buch.