Ein gefühlvolles Buch und eine Zäsur
„Wolkenberührpunkt“ von Christoph Kramer
Ich gebe es zu: Als ich hörte, dass der frühere Fußballnationalspieler Christoph Kramer einen zweiten Roman schreibt, war ich zunächst skeptisch. Ich dachte: Ein Fußballer schreibt einen Roman – das kann nicht viel sein. Nach der Lektüre von „Wolkenberührpunkt“ muss ich dieses Vorurteil gründlich korrigieren.
Schon der Einstieg hat mir gefallen: Christoph Kramer betritt einen Buchladen und möchte sehen, ob und von wem sein Buch gekauft wird. Dort trifft er auf Roman. Die beiden kommen ins Gespräch und Roman beginnt, seine Geschichte zu erzählen.
Roman wächst mit seiner Familie auf und schwärmt seit seiner Kindheit für Mira. Seine Freunde findet er unter anderem in einem Kinderheim. Die Jungen und jungen Männer suchen ihren Weg ins Leben, jeder auf seine Weise. Es gibt Überraschungen, Rückschläge und vor allem keine vorgezeichneten Lebensentwürfe.
Roman und Mira nähern sich langsam an. Kurz vor ihrer ersten gemeinsamen Nacht entdecken sie etwas, das ihre beginnende Liebe jäh beendet. Für Roman ist das eine echte Zäsur. Er muss lange damit umgehen, dass er seine große Liebe nicht lieben darf.
Was mich an dem Roman besonders überzeugt hat, ist Kramers Fähigkeit zu erzählen. Er schreibt mit viel Gefühl für seine Figuren, ihre Hoffnungen, Enttäuschungen und die kleinen Momente, die ein Leben prägen. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, mich an die eigene Kindheit und Jugend zu erinnern.
Wer hat nicht einmal für ein Mädchen oder einen Jungen geschwärmt und geglaubt, keine Chance zu haben? Weil jemand älter, sportlicher, erfolgreicher oder einfach beliebter war. Und manchmal hat es dann doch geklappt, und zwar weil der bzw. die andere einen ganz anders sieht als man sich selbst.
„Wolkenberührpunkt“ ist sicher keine Weltliteratur. Aber das muss ein Roman auch nicht sein. Christoph Kramer erzählt eine besondere Geschichte mit Wärme, Gefühl und einem guten Gespür für Menschen und ihr Miteinander.
Ich habe das Buch mit rd. 280 Seiten mit großer Freude gelesen. Eine echte Überraschung und für mich eine klare Leseempfehlung.
Das Cover ist ein besonderer Hingucker und gefällt mir sehr gut!
Ich gebe es zu: Als ich hörte, dass der frühere Fußballnationalspieler Christoph Kramer einen zweiten Roman schreibt, war ich zunächst skeptisch. Ich dachte: Ein Fußballer schreibt einen Roman – das kann nicht viel sein. Nach der Lektüre von „Wolkenberührpunkt“ muss ich dieses Vorurteil gründlich korrigieren.
Schon der Einstieg hat mir gefallen: Christoph Kramer betritt einen Buchladen und möchte sehen, ob und von wem sein Buch gekauft wird. Dort trifft er auf Roman. Die beiden kommen ins Gespräch und Roman beginnt, seine Geschichte zu erzählen.
Roman wächst mit seiner Familie auf und schwärmt seit seiner Kindheit für Mira. Seine Freunde findet er unter anderem in einem Kinderheim. Die Jungen und jungen Männer suchen ihren Weg ins Leben, jeder auf seine Weise. Es gibt Überraschungen, Rückschläge und vor allem keine vorgezeichneten Lebensentwürfe.
Roman und Mira nähern sich langsam an. Kurz vor ihrer ersten gemeinsamen Nacht entdecken sie etwas, das ihre beginnende Liebe jäh beendet. Für Roman ist das eine echte Zäsur. Er muss lange damit umgehen, dass er seine große Liebe nicht lieben darf.
Was mich an dem Roman besonders überzeugt hat, ist Kramers Fähigkeit zu erzählen. Er schreibt mit viel Gefühl für seine Figuren, ihre Hoffnungen, Enttäuschungen und die kleinen Momente, die ein Leben prägen. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, mich an die eigene Kindheit und Jugend zu erinnern.
Wer hat nicht einmal für ein Mädchen oder einen Jungen geschwärmt und geglaubt, keine Chance zu haben? Weil jemand älter, sportlicher, erfolgreicher oder einfach beliebter war. Und manchmal hat es dann doch geklappt, und zwar weil der bzw. die andere einen ganz anders sieht als man sich selbst.
„Wolkenberührpunkt“ ist sicher keine Weltliteratur. Aber das muss ein Roman auch nicht sein. Christoph Kramer erzählt eine besondere Geschichte mit Wärme, Gefühl und einem guten Gespür für Menschen und ihr Miteinander.
Ich habe das Buch mit rd. 280 Seiten mit großer Freude gelesen. Eine echte Überraschung und für mich eine klare Leseempfehlung.
Das Cover ist ein besonderer Hingucker und gefällt mir sehr gut!