Ein Roman über Roman
2024 hängt Christoph Kramer seine Fußballschuhe an den Nagel und schlägt einen ungewöhnlichen Weg ein.
Er schreibt seinen Debütroman und wartet am Erscheinungstag in einer Buchhandlung im Hintergrund auf die erste Person, die zu seinen Roman greift. Diese Person ist Roman. Er kauft das Buch jedoch nicht nur, sondern bezahlt es obendrein in abgezählten Münzen. Eine ungewöhnliche Situation, die Christophs Interesse weckt und dazu führt, dass die beiden miteinander ins Gespräch kommen. Diese Begegnung wird letztlich sogar zum Schlüsselpunkt der Entstehung dieses neuen Buches. Christoph bekommt einen Einblick in Romans bisheriges Leben, das kaum gegensätzlicher zu seinem eigenen sein könnte.
Dessen Kindheit und Jugend ist von dem unweigerlichen Gefühl geprägt, seinen Eltern gleichgültig und ungewollt sein. Und gerade als es mit seinem heimlichen Schwarm Mira ernst zu werden scheint, ist Roman unvermittelt gezwungen, die aufkeimenden Gefühle zu begraben. Ein tröstlicher Aspekt sind seine Freunde, auf die er sich verlassen kann und einen besonderen Rückzugsort. Hoch oben auf dem Telefonmast, dem Wolkenberührpunkt, ist der Platz, an dem sich Roman mit ihnen trifft oder aber aufsucht, wenn seine Gedanken und Wünsche irgendwo hin müssen.
Während Roman erzählt, beginnt Christoph auf seine Vergangenheit und sein wiederum sehr behütetes Elternhaus zurückzublicken. Dabei zieht er Parallelen zu seiner eigenen Lebenssituation, die vollkommen anders verlaufen ist. Sein Blickwinkel wirkt dabei sehr persönlich, nahbar und demütig. Denn Romans Geschichte, die hier dennoch ganz klar im Mittelpunkt steht, führt Christoph und damit auch uns Lesende vor Augen, wie unterschiedlich Menschen aufwachsen und dass es keineswegs selbstverständlich ist, sich im wahrsten Sinne von Haus aus, gewollt und geliebt zu fühlen.
Diese Geschichte steht dem Debütroman in keiner Weise nach und hat mir ehrlich gesagt, sogar noch ein bisschen besser gefallen. Der Schreibstil ist wieder absolut fesselnd und mit vielen persönlichen Noten versehen. Für mich ist klar, Christoph Kramer ist nicht nur in Sachen Fußball ein Profi, sondern beweist sein Talent vor allem beim Schreiben von Büchern.
Er schreibt seinen Debütroman und wartet am Erscheinungstag in einer Buchhandlung im Hintergrund auf die erste Person, die zu seinen Roman greift. Diese Person ist Roman. Er kauft das Buch jedoch nicht nur, sondern bezahlt es obendrein in abgezählten Münzen. Eine ungewöhnliche Situation, die Christophs Interesse weckt und dazu führt, dass die beiden miteinander ins Gespräch kommen. Diese Begegnung wird letztlich sogar zum Schlüsselpunkt der Entstehung dieses neuen Buches. Christoph bekommt einen Einblick in Romans bisheriges Leben, das kaum gegensätzlicher zu seinem eigenen sein könnte.
Dessen Kindheit und Jugend ist von dem unweigerlichen Gefühl geprägt, seinen Eltern gleichgültig und ungewollt sein. Und gerade als es mit seinem heimlichen Schwarm Mira ernst zu werden scheint, ist Roman unvermittelt gezwungen, die aufkeimenden Gefühle zu begraben. Ein tröstlicher Aspekt sind seine Freunde, auf die er sich verlassen kann und einen besonderen Rückzugsort. Hoch oben auf dem Telefonmast, dem Wolkenberührpunkt, ist der Platz, an dem sich Roman mit ihnen trifft oder aber aufsucht, wenn seine Gedanken und Wünsche irgendwo hin müssen.
Während Roman erzählt, beginnt Christoph auf seine Vergangenheit und sein wiederum sehr behütetes Elternhaus zurückzublicken. Dabei zieht er Parallelen zu seiner eigenen Lebenssituation, die vollkommen anders verlaufen ist. Sein Blickwinkel wirkt dabei sehr persönlich, nahbar und demütig. Denn Romans Geschichte, die hier dennoch ganz klar im Mittelpunkt steht, führt Christoph und damit auch uns Lesende vor Augen, wie unterschiedlich Menschen aufwachsen und dass es keineswegs selbstverständlich ist, sich im wahrsten Sinne von Haus aus, gewollt und geliebt zu fühlen.
Diese Geschichte steht dem Debütroman in keiner Weise nach und hat mir ehrlich gesagt, sogar noch ein bisschen besser gefallen. Der Schreibstil ist wieder absolut fesselnd und mit vielen persönlichen Noten versehen. Für mich ist klar, Christoph Kramer ist nicht nur in Sachen Fußball ein Profi, sondern beweist sein Talent vor allem beim Schreiben von Büchern.