eindrucksvolle Begegnung

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jule89 Avatar

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Nachdem mich das erste Buch von Christoph Kramer begeistert hat war klar das zweite muss auch gelesen werden! Allerdings waren meine Erwartungen auch dementsprechend hoch.

In "Wolkenberührpunkte" erzählt der Autor uns von einer ungewöhnlichen Begegnung mit Roman, einem jungen Mann der letzten Endes auch zum Hauptprotagonisten dieses Buches wurde. Christoph Kramer beobachtet wie Roman sein erstes Buch nur mit Münzen zahlt und fragt sie was wohl die Geschichte dieses Mannes ist. So beschließt er diesen einfach anzusprechen und am Ende wurde aus dieser Begegnung ein Roman.
Nachdem Roman in der Silvesternacht 2000 erfährt das er adoptiert wurde gerät sein leben erst einmal kurz ins wanken.
Kapitel um Kapitel erfahren wir mehr aus Romans leben. Aber nicht nur das, nach jedem Kapitel bekommen wir auf ein paar Seiten auch einen kurzen Einblick auf das Leben, bzw. in die Kindheit, des Autoren.
Besonders berührt hat mich allerdings die Freundschaft zwischen Roman, seinem besten Freund Stevie und dessen Mitbewohner "Niemand".

Wie auch schon bei "Das Leben fing im Sommer an" mag ich den ruhigen, feinfühligen Schreibstil von Christoph Kramer sehr. Auch das Cover ist wieder schlicht gehalten und trotzdem ansprechend!

Abschließend kann ich also sagen: ich wurde nicht enttäuscht und meine Erwartungen wurden definitiv erfüllt! Für mich war dieses Buch nicht mit der letzten Seite direkt beendet und aus dem Kopf. Es hallte eher noch ein Wenig nach und bringt einen zum nachdenken.