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tilman Avatar

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Romans Welt gerät ordentlich ins Wanken, als er zehn Jahre alt ist. Gerade hat man Raketen in der Silvesternacht in den Himmel geschossen und dann eröffnet ihm sein Vater, dass er adoptiert ist. Ein Schlag ins Gesicht für Roman, ein Wirrwarr im Kopf und ein großes Gefühlschaos im Inneren. Es gibt ein kleines Büchlein, wo seine leiblichen Eltern ihm von sich erzählen und er liebt das geschwungene J und ahnt noch nicht, dass er es einmal wieder sehen wird. Der Wolkenberührpunkt ist ein hoher Mast in der Nähe seines zu Hauses und hier findet er Ruhe, Zeit zum nachdenken und überdenken. Seine Freundschaft zu Stevie und Niemand wird immer stärker und sie begleiten sich durch viele Jahre und dann taucht Mira auf und sie bringt Normans Welt und vor allem sein Herz total durcheinander, aber dann entdeckt Roman ein J.
Christoph Kramer erzählt auf ganz besondere Art und Weise diese berührende Geschichte. Es ist die Suche nach sich selbst, nach der eigenen Identität und Familie und Glück. Unbedarft bin ich an das Buch heran gegangen und wenn es nicht im Autorenportrait gestanden hätte, hätte ich Christoph Kramer nie mit Fußball in Verbindung gebracht. Gut, dass es nicht so viel Raum einnimmt und wenn, dann auf sehr schöne Art und Weise. Der leicht melancholische Ton ist ganz besonders und bringt uns Romans Leben auf besondere Art näher, dass ist echt sehr gut gemacht. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und war total begeistert von dem Stil. Beim P.P.S. habe ich dann auch noch ein paar Tränen verdrückt. Eine echte Buchempfehlung.